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Öffentliche Bekanntmachung Inkrafttreten von Bauleitplänen Der Rat der Stadt Troisdorf hat in seiner Sitzung am 01.10.2019 die Bebauungspläne • B 181, 1. Änderung, Stadtteil Troisdorf-Bergheim, Bereich REWE-Markt Zum Kalkofen * (Erweiterung für ein ergänzendes gastronomisches Angebot - im beschleunigten Verfahren)* und • K 108, Blatt 1, 2. Änderung, Stadtteil Troisdorf-Kriegsdorf, Bereich Amselweg Ecke Bussardweg, angrenzend an den Kriegsdorfer Friedhof * (Ergänzende Wohnbebauung auf bisherigen Gemeinbedarfsflächen - im beschleunigten Verfahren)* gemäß § 10 Baugesetzbuch (BauGB) als Satzung beschlossen. (siehe auch nachstehende Übersichtspläne aus der DGK 5 des RSK: Geobasis NRW 2019 - nicht maßstabsgerecht) Die Bebauungspläne werden mit der jeweiligen Begründung und ggf. der zusammenfassenden Erklärung über die Art und Weise der Berücksichtigung der Umweltbelange und der Ergebnisse der Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung (nicht bei vereinfachten und beschleunigten Verfahren) während der Dienststunden der Stadtverwaltung im Rathaus, Amt für Stadtplanung und Bauordnung, 3. Obergeschoss, Kölner Straße 176, 53840 Troisdorf, zu jedermanns Einsicht bereit gehalten. Alle rechtskräftigen Bauleitpläne der Stadt Troisdorf sind auch im Internet im städtischen GeoPortal * * zu finden. Über den Inhalt der Bebauungspläne wird auf Verlangen Auskunft erteilt. Bekanntmachungsanordnung Es wird hiermit öffentlich bekannt gemacht, dass die Satzungsbeschlüsse über die Bebauungsplanänderungen gefasst worden sind und mit der Bekanntmachung in Kraft treten. Die Bekanntmachung ist auch im Internet auf * * unter der Rubrik STADT, RATHAUS UND TOURISMUS > Aktuell > Bekanntmachungen bereitgestellt worden. Hinweise Auf die Vorschriften des § 44 Baugesetzbuch (BauGB) Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie des Absatzes 4 über die fristgemäße Geltendmachung von etwaigen durch diese Bebauungspläne ausgelösten Entschädigungsansprüchen wird hingewiesen. Ein Entschädigungsanspruch erlischt, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die in § 44 Abs. 3 Satz 1 BauGB bezeichneten Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruchs herbeigeführt wird. Eine Verletzung der in § 214 Abs. 1 Satz 1 Nrn. 1 bis 3 BauGB bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften, eine Verletzung der Vorschriften nach § 214 Abs. 2 BauGB über das Verhältnis des Bebauungsplanes und des Flächennutzungsplanes sowie nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB über beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs sind unbeachtlich, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit dieser Bekanntmachung schriftlich gegenüber der Stadt Troisdorf geltend gemacht worden sind. Dies gilt entsprechend, wenn Fehler nach § 214 Abs. 2a BauGB beachtlich sind. Dabei ist der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, darzulegen. Eine Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO NW) kann gegen Satzungen nach Ablauf eines Jahres seit ihrer Verkündung nicht mehr geltend gemacht werden, es sei denn, a) eine vorgeschriebene Genehmigung fehlt oder ein vorgeschriebenes Anzeigeverfahren wurde nicht durchgeführt, b) diese Satzung ist nicht ordnungsgemäß öffentlich bekannt gemacht worden, c) der Bürgermeister hat den Ratsbeschluss vorher beanstandet, d) der Form- oder Verfahrensmangel ist gegenüber der Stadt Troisdorf vorher gerügt und dabei die verletzte Rechtsvorschrift und die Tatsache bezeichnet worden, die den Mangel ergibt. Rechtsgrundlagen: § 10, (§ 13/13a bei vereinfachten/beschleunigten Verfahren), § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie Abs. 4, § 214 Abs. 1 bis 3, § 215 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) sowie § 7 Abs. 6 Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO NW) in der bei Veröffentlichung dieser Bekanntmachung geltenden Fassung. Troisdorf, 15.11.2019 Stadt Troisdorf gez. Klaus-Werner Jablonski Bürgermeister
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Troisdorfer Wein "Ärstling" gewinnt Experten-Verkostung und Gourmet-Szene Der "Ärstling", Moselwein des Troisdorfer Bauern Christian Lohmar, befindet sich auf dem Erfolgsweg: Aus einer Blindverkostung in der Hochschule Geisenheim University im Sommer 2019 ging er als Sieger hervor. "Im Testfeld waren 15 Weine bis zu 40 Euro je Flasche", berichtet Lohmar. Vor knapp drei Jahren hatte der Landwirt mit Hof in Troisdorf-Mitte einen Weinberg in Erden an der Mosel gekauft und im vergangenen Jahr den ersten Jahrgang seines Weiß- & Grauburgunders auf den Markt gebracht. Inzwischen ist der Ärstling beliebter Bestandteil der Weinkarten von Feinschmecker-Restaurants wie dem Restaurant "Zur Scheune" in Eschmar, dem Haus "Schneider Junior" und dem Ristorante "Quattro Passi" in Troisdorf-Mitte. "Zur Scheune"- Küchenchef Guido Radermacher, der seine Ausbildung zum Koch in Schloss Auel absolvierte, lobt die Weinkreation des Troisdorfer Landwirts: "Meine anspruchsvollen Gäste waren positiv überrascht von der Qualität des Ärstlings." Der Koch bindet sie auch bei besonderen Aktionen seines Eschmarer Gourmet-Restaurants ein, zum Beispiel bei einem Hummer-Festival, das im Sommer stattfand. Doch nicht nur mit maritimen Spezialitäten harmoniert dieser Wein nach Überzeugung des Gastronomen Radermacher. In der Adventszeit wird der Moselwein aus Troisdorf in der "Scheune" in Kombination mit gepökelter Gänsekeule und Waldpilz-Kürbis-Curry gereicht. "Dieser Wein hat viel Körper und damit auch die Kraft, sich gegen das Curry zu behaupten", so Radermacher. Dazu trägt die zarte Barrique-Note des Ärstlings bei, der drei Monate in Holzfässern reifte, so Christian Lohmar. "Der Ärstling passt auch hervorragend zu schwach gebratenem Hähnchen und Steak", ergänzt er. Selbst ordnet er seine Weinkreation bescheiden in die "gehobene Mittelklasse" ein. Und ein neuer Ärstling-Jahrgang ist bereits in Vorbereitung. "Der zweite Ärstling-Jahrgang wird rund 3.000 Flaschen bringen. Eine größere Ausbeute im zweiten Jahrgang des edlen Tropfens aus Troisdorf hat der heiße Sommer verhindert. "Viele Trauben sind leider verbrannt. Glücklicherweise war der Lese-Monat September trocken", berichtet Christian Lohmar. Burgundersorten werden früher gelesen als beispielsweise der Riesling, der im Oktober zur Kelterung kommt. Der Ärstling stammt von einem Weinberg zwischen Bernkastel-Kurs und Traben-Trarbach an der Mosel, den Christian Lohmar im Herbst 2016 angepflanzt hat. Er lässt darauf von einem erfahrenen örtlichen Winzer Grau- und Weißburgunder ausbauen, "denn diese Sorten passen hervorragend zu meinem Troisdorfer Kartoffeln". Die Idee, in den Weinbau einzusteigen, hatte Lohmar durch seine Zusammenarbeit mit dem Sommelier Thomas Sommer und dem Sterne-Koch Nils Henkel, Abnehmer seiner Kartoffeln aus Troisdorf, entwickelt. Die Begegnung mit dem Ärstling in gehobenen Restaurants wie der "Scheune" führt auch zu wachsenden Nachkäufen in Lohmars Hofladen an der Frankfurter Straße. Am Stand des Restaurants Quattro Passi auf dem Abendmarkt fand der Wein aus Troisdorf auch sehr viele Anhänger. Das Restaurant "Zur Scheune" hat Guido Rademacher 1997 gemeinsam mit seiner Ehefrau eröffnet. Seine Küche ist geprägt von saisonalen und regionalen Produkten. Langjährig lässt er sich auch von Christian Lohmar mit Kartoffeln beliefern.
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