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Mehr Sicherheit für Senioren

Informationen über Betrügereien:

In der Außenstelle des Mehrgenerationenhauses „Haus International", dem „Uferstübchen" in Troisdorf-West, fanden zwei Tage lang Präventionsveranstaltungen für Seniorinnen und Senioren statt, in deren Rahmen das Institut für angewandte Gewaltprävention „Paravida" über diverse Betrugsmethoden im Internet, am Telefon und auch an der Haustür informierte und allerlei Fragen beatwortete.

Die Kriminalbeamtin Filiz Cilik leitete die erste Veranstaltung, die sich mit den Tricks von Betrügern und anderen Kriminellen an älteren Menschen beschäftigte. Besonders ältere Menschen werden häufig Opfer dieser dreisten Methoden, bei denen die Täter oft sehr seriös auftreten und sich mit Komplimenten oder besonderer Höflichkeit das Vertrauen ihrer Opfer sichern, um sie dann über den Tisch zu ziehen.

Einsamkeit wird ausgenutzt

„Diese Leute wissen, dass Senioren oft einsam sind und sich deshalb über Gesellschaft grundsätzlich freuen, dies nutzen sie dann eiskalt aus", warnte der Polizeibeamte Günter Seidel, der die zweite Veranstaltung leitete. Hierbei standen Kommunikations- und Verhaltenstraining im Umgang mit verdächtigen Personen im Vordergrund.

Unter anderem wurden diverse Szenarien nachgespielt, um zu lernen, wie man sich vor Betrügern schützen kann. Bei den Teilnehmern stieß das Thema auf große Resonanz, da viele bereits in solche Fallen getappt waren oder zumindest Erfahrungen mit Abzockern gemacht haben. Durch die neuen Erkenntnisse, die vom „Haus International" und „Paravida" initiierte Veranstaltung erbrachte, fühlen sich die teilnehmenden Seniorinnen und Senioren nun besser informiert und werden sich in Zukunft vor Kaffeefahrten und ähnlichem in Acht nehmen.

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Veröffentlicht
30. Juli 2016, 00:00
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