Sag uns, was los ist:

Ausbau L 182 Swisttal - Bornheim Zeitplan wird eingehalten Swisttal/Bornheim. Wird die Straße rechtzeitig fertig? Welche Abschnitte werden als nächstes ausgebaut? Welche Sperrungen erfolgen als nächstes? Fragen der Bürger zum Sachstand des Ausbaus der L 182 zwischen Heimerzheim - oberer Dützhof - und Bornheim Brenig, die beiden Bürgermeister Wolfgang Henseler und Petra Kalkbrenner sowie der Landtagsabgeordnete Oliver Krauß zum Anlass für einen vor Ort Termin nahmen. Alfred Sebastian und Frank Klein vom Landesbetrieb Straßen NRW informierten zu den Arbeiten an dieser wichtigen Verkehrsachse. Die gute Nachricht teilte Frank Klein gleich zu Beginn mit: "Wir liegen im Zeitplan und werden in der vorgesehenen Bauzeit - Ende März - fertig". Beim Ausbau der maroden Fahrbahn wurde zudem die Tragschicht um 4 Zentimeter verstärkt. Statt der üblichen Stärke von 14 Zentimetern wurde die Tragschicht auf 18 Zentimeter erhöht. Damit begegnet man der Belastung der Straße durch den zunehmenden Schwerlastverkehr. "Wir sind froh, dass es in den vergangenen Jahren nicht zu einem schweren Unfall gekommen ist", so Alfred Sebastian. Der Ausbau der Straße erfolgt in mehreren Bauabschnitten. Entgegen der ursprünglichen Planung wurde zunächst der Abschnitt zwischen Römerhof und Bornheim-Brenig bis Hellenkreuz fertiggestellt. Seit Mitte Dezember erfolgt nun der Ausbau des Abschnitts zwischen Oberer Dützhof und Römerhof. Insgesamt wird die Straße durch den Ausbau auf 6,5 Meter verbreitert, so Sebastian. "Die Vollsperrung über die gesamte Bauzeit ist notwendig, um den Verkehr auszuschließen und den Ausbau wie beabsichtigt fertigzustellen", sagte Klein.
mehr 
Bücherlesung im kreaforum, Swisttal-Morenhoven Wolfgang Kaes: Endstation Eigentlich sollte es ein schöner Abend werden: Neun Schulfreunde besuchen eine Diskothek in Bad Hombach. "Weiter zur Kasse, 15 Euro für die Flatrate, Plastikbändchen ums Handgelenk. Garderobe, Mantel abgeben, kostet noch mal einen Euro extra, blöd, was soll's, und weiter, durch den langen Gang in Richtung der wummernden Bässe. Die Nacht ist noch jung. Und Jonas Barthold, 19 Jahre jung, Student im dritten Semester an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln, das Stipendium für die Pariser Sorbonne in der Tasche, hat noch drei Stunden zu leben." Denn es war alles ganz anders gekommen, und zwei Wochen später wird einer von ihnen tot aus dem Rhein geborgen. Die Rechtsmedizin findet keine Hinweise auf Fremdverschulden. Die Ermittlungsbehörden mutmaßen Suizid. Die Akte wird geschlossen. Für den LKA-Zielfahnder Thomas Mohr ist eigens eine Ein-Mann-Abteilung Cold Cases geschaffen worden. Dort will man ihn vergessen. Endstation. Auf seinem neuen Schreibtisch: Ein Stapel Akten. Ganz zuoberst: Der Fall des toten Studenten. Zunächst durchblättert Mohr die alten Dokumente eher lustlos. Doch dann erwacht sein Ermittlerspürsinn: Irgendetwas stimmt nicht mit der Akte aus Rheinheim. Die Behörden haben schlampig gearbeitet. Zeugenaussagen wurden ignoriert. Und was war mit der Rockergang, die die Türsteher stellte? Wieso wurden die Ermittlungen so blitzartig eingestellt? Je mehr Mohr gräbt, desto deutlicher tritt eine Parallelwelt zutage, eine Schattenwelt jenseits des Blicks der Öffentlichkeit. Ein perfektes System der Angst und des eisernen Schweigens. Und es wirkt immer noch. Lesung: Freitag, 24. Januar um 20 Uhr im kreaforum. Karten gibt es für 10 Euro im Internet: und an der Abendkasse.
mehr