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Koblenz und die Festung Ehrenbreitstein

Exkursion des Zehnthausvereins

Swisttal-Odendorf.- Vollgestopft mit interessanten Eindrücken und Informationen kehrte eine Reisegruppe des Vereins Zehnthaus Swisttal-Odendorf/Essig aus Koblenz zurück. Klaus Scholz, Kulturwart des Vereins, hatte mit der Vorbereitung und Leitung der Exkursion ganze Arbeit geleistet, so dass der Ablauf reibungslos klappte. Per Reisebus ging es frühmorgens nach Koblenz, die Römerstadt an Rhein und Mosel, und dort wartete schon der erste Höhepunkt der Fahrt. Mit der 850 Meter langen Seilbahn fuhr die Gruppe über den Rhein hinauf zur Festung Ehrenbreitstein. Diese Seilbahnfahrt bietet immer wieder einen faszinierenden Blick auf den Zusammenfluss von Rhein und Mosel, auf das Kaiser-Wilhelm-Denkmal am Deutschen Eck und die Schiffe, die unter den Gondeln flussauf- und-abwärts tuckern. Die Festung Ehrenbreitstein verbindet wehrhafte wie repräsentative Bauten zu einer Gesamt-Festungsanlage, die auf eine 3000-jährige Kontinuität als militärische Befestigung zurückschauen kann. Einem kurzen Fußmarsch von der Bergstation der Seilbahn zum Eingang der Festung folgten eine Führung zur Festungsgeschichte und eine Multi-Media-Schau zur Historie des Bauwerks, das Spuren vieler Zivilisationen aufweist, von den Kelten bis hin zu den Preußen. Auch das Haus der Archäologie mit den bedeutendsten archäologischen Funden des Landesmuseums stand auf dem Programm. Mit der Seilbahn ging es wieder zurück ins Tal, wo das Mittagessen auf die Gruppe wartete. Nachmittags folgte eine Altstadtführung von der Basilika St. Kastor zum Blumenhof, dem Deutschherrenhaus (Museum Ludwig) und zum Deutschen Eck, das die Besucher irgendwie den ganzen Tag „begleitet" hatte. Es war im Zentrum des Blickfeldes bei der Seilbahnauffahrt wie bei der Talfahrt und bildete auch einen Schwerpunkt bei der Altstadtführung. Nicht umsonst ist es das Wahrzeichen der Stadt Koblenz.

Blick auf den Zusammenfluss von Rhein und Mosel und das Deutsche Eck

In die Festungskirche mussten alle preußischen Soldaten gehen, gleich welcher Religionszugehörigkeit. Das sollte nach dem Willen der preußischen Könige Toleranz und gegenseitigen Respekt fördern.

Die Größe und Weitläufigkeit der Festungsanlage beeindruckt die Besucher immer wieder.

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Veröffentlicht
17. September 2016, 00:00
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