Sag uns, was los ist:

  • 0Likes
  • 0Shares

2179865_01.pdf

Ehrenamtstag am 5. Dezember

Der Internationale Tag des Ehrenamtes wurde 1985 von den Vereinten Nationen mit Wirkung ab 1986 beschlossen. In Deutschland ersetzt er den Tag des Ehrenamts, der früher am 2. Dezember begangen wurde. Es ist ein jährlich am 5. Dezember stattfindender Gedenk- und Aktionstag zur Anerkennung und Förderung ehrenamtlichen Engagements. Auch in unserer Gemeinde soll diesem Tag größeres Gewicht gegeben werden.

Was ist ein Ehrenamt?

In seinem ursprünglichen Sinn ist das Ehrenamt ein sozusagen „ehrenvolles" und freiwilliges öffentliches Amt, das ein Bürger übernimmt, ohne eine Bezahlung dafür zu erwarten. Heute wird der etwas verstaubt anmutende Begriff „Ehrenamt" immer mehr gleichbedeutend mit Begriffen wie „Freiwilligenarbeit" oder auch „Bürgerschaftliches Engagement" benutzt.

Längst hat er sich von der Bindung an ein öffentliches Amt gelöst. Freiwilliges Engagement leisten Menschen in aller Welt heute in der Regel für eine bestimmte - meist längere - Dauer im Rahmen von Vereinigungen, Initiativen oder Institutionen. In unserer Gemeinde sind viele Menschen zum Beispiel in Kirchen, Vereinen, Ausschüssen, sozialen Organisationen wie einem Hospiz, der Freiwilligen Feuerwehr und natürlich dem Seniorenbüro Swisttal aktiv.

Ohne Ehrenamt ist kein Staat zu machen!

Mit großer Selbstverständlichkeit erleben wir mehrmals im Jahr Einsätze von Feuerwehren, Krankenwagen und dem Technischen Hilfswerk. Dahinter stehen in vielen Fällen freiwillige ehrenamtliche Kräfte. Aber nicht nur Unfälle und Brände zählen zu den allgemeinen Lebensrisiken, sondern auch die Armut und das Alter.

Die Menschen, die sich bequem im Sessel zurücklehnen und die Not der Mitmenschen aus sicherer Entfernung auf dem Bildschirm betrachten, bedenken dabei nicht, dass sie ebenfalls einmal auf Hilfe angewiesen sein könnten. Eine Erkrankung oder ein Unfall können die schöne, heile Welt sehr schnell ins Gegenteil kehren. Versicherungen alleine helfen da nicht immer. Vielfach sind es die Mitmenschen aus unserer Umgebung, die uns Hoffnung und Hilfe geben.

Das Seniorenbüro Swisttal hat es sich zur Aufgabe gemacht, dass die Menschen in unserer Gemeinde so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung wohnen bleiben können. Dabei bieten wir vielfältige Hilfen an, die auf unterschiedliche Schultern verteilt sind. Jede/r kann - nicht nur bei uns - unterstützende Tätigkeiten finden, die ihn sowohl zeitlich, intellektuell oder körperlich überfordern.

Unser Seniorenbüro hat für das nächste Jahr eine vereins- und verbandsübergreifende Veranstaltung ins Auge gefasst, die über das Ehrenamt informieren soll und auf der sich die Besucher/-innen auch bei den einzelnen Anbietern von Ehrenämter in unserer Gemeinde konkret über Möglichkeiten der Beschäftigung informieren können. Bitte wenden Sie sich mit ihren Ideen an das nächste Seniorenbüro oder den Seniorenbeauftragten!

Die Öffnungszeiten der 3 Seniorenbüros in der Gemeinde Swisttal:

Im Seniorenbüro in Heimerzheim sind die Berater/-innen montags von 14 Uhr bis 16 Uhr in der Kirchstraße 22 (im Bürgerbüro gegenüber der katholischen Kirche) anwesend und am Telefon unter 02254/84 71 26 erreichbar.

Das Buschhovener Seniorenbüro ist mittwochs von 14 bis 16 Uhr in der Raiffeisenbank, Toniusplatz 1 geöffnet, in dieser Zeit können Sie das Seniorenbüro auch telefonisch erreichen, unter 02226/ 90 37 393.

Das Seniorenbüro in Odendorf hat donnerstags von 14 Uhr bis 16 Uhr geöffnet, im Heinrich-Wilkens-Haus des Katholischen Familienzentrums Swisttal (Orbachstraße 17). In dieser Zeit können Sie auch das Seniorenbüro unter der Rufnummer 02255/ 95 94 04 anrufen. Darüber hinaus steht der neue Ansprechpartner des Seniorenbüros für Odendorf Herr Karl-Heinz Müller unter der Telefonnummer unter 02255/49 13 zur Verfügung.

Außerhalb der Öffnungszeiten können Sie sich telefonisch unter 022 54 / 600 999 an Herrn Gerhard Endruschat, dem Seniorenbeauftragten der Gemeinde Swisttal, wenden, auch wenn Sie mehr über die Arbeit im Seniorenbüro erfahren wollen, konkrete Fragen haben oder sich als Helfer/-in melden möchten. Natürlich können Sie dafür auch zu den jeweiligen Seniorenbüros gehen. Die netten Berater/-innen freuen sich auf Ihren Besuch!

Das Zitat der Woche:

„Aktivität ist Voraussetzung für gesundes und kompetentes Altern!"

Ursula Lehr, Gerontologin (Altersforscherin) und ehemalige Bundesministerin für Jugend, Frauen, Familie und Gesundheit

SCHLAGWORTE:
Ort
Veröffentlicht
26. November 2016, 00:00
Autor