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Verkehrspolizei mit neuem Leiter / Das Polizeipräsidium Ulm hat Manfred Bayer in den Ruhestand verabschiedet.

(ots) /- Das Polizeipräsidium Ulm hat an der Spitzer seiner Verkehrspolizeidirektion einen Amtswechsel vollzogen. Den feierlichen Rahmen gab der Marstall im Schloss Hellenstein. Nach 44 Dienstjahren wurde Manfred Bayer vor zahlreichen Gästen in den Ruhestand verabschiedet. Landrat Thomas Reinhardt und Bürgermeisterin Simone Maiwald hoben in ihren Ansprachen die enge Verbundenheit Bayers mit der Region und die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Landkreis und Kommunen hervor. Bürgermeisterin Simone Maiwald packte die Gelegenheit beim Schopf, um sich im Namen der Bürgerinnen und Bürger bei allen Polizisten, die rund um die Uhr für Sicherheit sorgten, für ihren engagierten Einsatz zu danken. Engagement, Weitblick und großes Geschick beim Vermitteln unterschiedlichster Interessen prägten Manfred Bayers hohe soziale Kompetenz. Polizeipräsident Christian Nill würdigte Bayers Einsatz beim Zusammenwachsen des neuen Polizeipräsidiums und beim Aufbau der Verkehrspolizei. Manfred Bayer gelang es hierbei, den unterschiedlichen Interessen von vier Landkreisen und einer Großstadt gerecht zu werden. "Im Mittelpunkt stand bei Ihnen aber immer das Polizeipräsidium Ulm als großes Ganzes", so Nill. Aber auch bei der ehemaligen Polizeidirektion war Manfred Bayer als souveräner Einsatzleiter und als Zugpferd in der Kreisverkehrswacht und dem Verein "Sicherer Landkreis" weit über Heidenheim hinaus bekannt.

Manfred Bayer begann 1974 seine Laufbahn in der Polizei des Landes Baden-Württemberg. Nach der Ausbildung wurde er zum Polizeirevier Leonberg versetzt, erst in den Streifen- und Verkehrsdienst, dann in den Bezirksdienst. 1982 wechselte er zur Kriminalpolizei und begann 1986 sein Studium an der Fachhochschule für Polizei. Nach seiner Ernennung zum Kriminalkommissar wurde er erst als Polizeiführer vom Dienst im Führungs- und Lagezentrum der Polizeidirektion Böblingen eingesetzt. Ab 1993 leitete er deren Datenstation, 1994 das Dezernat Jugendkriminalität. 1997 schloss er die Ausbildung zum höheren Dienst der Polizei ab. Seiner Ernennung zum Kriminalrat folgte die Abordnung ins Innenministerium Baden-Württemberg, ab 1999 leitete er das Polizeirevier in Ellwangen, dann in Aalen, ab 2005 den Führungs- und Einsatzstab der Polizeidirektion Heidenheim. Seit der Polizeireform 2014 leitet Bayer die Verkehrspolizeidirektion mit Sitz in Heidenheim-Oggenhausen.

Manfred Burger trat 1976 in Biberach in den Polizeidienst. Nach Ausbildung und Streifen- und Verkehrsdienst beim Polizeirevier Schwäbisch Gmünd wechselte er 1984 zur Kriminalaußenstelle Schwäbisch Gmünd. 1991 schloss er sein Studium an der Fachhochschule für Polizei ab und begann, nach kurzer Zeit als Referent an der Polizeifachschule in Bautzen, bei der Kriminalpolizei in Aalen. Dem Studium zum höheren Dienst der Polizei folgten Dienstzeiten im Innenministerium und der Polizeidirektion Ulm, danach als Leiter des Polizeireviers Ellwangen, ab 2011 im Landeskriminalamt Baden-Württemberg. Seit 2016 war Burger Leiter des Polizeireviers Ostendstraße beim Polizeipräsidium Stuttgart. Mit Polizeidirektor Manfred Burger erhält die Verkehrspolizei einen versierten Nachfolger. Für Polizeipräsident Christian Nill ist es wichtig, dass die landesweit herausragende Qualität bei der Aufnahme von Verkehrsunfällen erhalten bleibt.

Die Verkehrspolizeidirektion in Heidenheim sorgt sich mit seinen rund 190 Beschäftigten, davon 180 Polizeibeamtinnen und -beamten, um die Verkehrssicherheit im Bereich des Polizeipräsidiums Ulm, auch auf den Autobahnen. Neben dem Standort in Heidenheim sind zwei Verkehrskommissariate in Mühlhausen im Täle und in Laupheim untergebracht. Sie sind mit spezialisierter Verkehrsüberwachung zur Bekämpfung der Hauptursachen schwerer Verkehrsunfälle, das zu schnelle Fahren und der zu geringe Abstand, betraut. Sie überwachen den gewerblichen Güter- und Personenverkehr, bearbeiten schwere und komplexe Verkehrsunfalle und bekämpfen als Autobahnfahnder die Rauschgift, Eigentums- und Schleuserkriminalität.

Uwe Krause, Pressestelle, Telefon: 0731 188 1111, E-Mail: ulm.pp.stab.oe@polizei.bwl.de

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Veröffentlicht
24. September 2018, 05:34
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