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Afghanische Staatsangehörige mittels LKW nach Deutschland geschleust

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(ots) /-

In einem Industriegebiet in Zeithain bei Riesa staunten die Arbeiter am gestrigen Donnerstag, dem 18.01.2019, nicht schlecht. Als sie gegen 09:30 Uhr die verplombte Plane eines LKW öffneten, um eine Maschine vom Auflieger abzuladen, wurden auf der Ladefläche fünf männliche Personen festgestellt. Die Arbeiter informierten umgehend die Landespolizei und hielten die Personen und den bulgarischen LKW-Fahrer (51) bis zum Eintreffen der nun ermittelnden Bundespolizei Dresden vor Ort fest.

Nach ersten Erkenntnissen der Bundespolizei Dresden handelt es sich bei den festgestellten Personen um afghanische Staatsangehörige zwischen 17 und 25 Jahren. Mutmaßlich wurden die Personen im mittelosteuropäischen Raum in dem LKW versteckt und anschließend nach Deutschland gebracht. Nach Aussage der Migranten seien diese mehrere Tage in dem LKW unterwegs gewesen. Eine ärztliche Behandlung war jedoch nicht erforderlich.

Die jungen Männer wurden zur Durchführung weiterer strafprozessualer und aufenthaltsrechtlicher Maßnahmen in die Dresdner Dienststelle verbracht.

Eine Person stellte im Rahmen der Vernehmung ein Asylgesuch und wurde der Dresdner Erstaufnahmeeinrichtung zugewiesen. Der Minderjährige wurde dem Kinder- und Jugendnotdienst übergeben. Die verbleibenden drei Personen wurden an die Ausländerbehörde Dresden weitergeleitet.

Die Bundespolizei Dresden ermittelt wegen Einschleusens von Ausländern sowie der unerlaubten Einreise und Aufenthaltes ohne die erforderlichen Dokumente.

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Veröffentlicht
18. Januar 2019, 11:47
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