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(ots) - Am Donnerstag gegen 14 Uhr kam es zu einem Raubüberfall auf einen Massagesalon in der Sebastianusstraße. Zwei bislang unbekannte Täter raubten mit Gewalt und unter Einsatz einer Gaswaffe die Handtasche einer Mitarbeiterin und verletzten sie dabei. Anschließend flüchteten sie nach Zeugenangaben in Richtung Goethestraße, wo die aufmerksamen Zeuginnen sie aus den Augen verloren. Die Geschädigte wurde durch Schläge und das Reizgas leicht verletzt und mit dem Rettungswagen zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Ein Kunde des Geschäfts, sowie zwei weitere Personen, die nach der Tat das Geschäft betraten, um der Geschädigten zu helfen, erlitten Augenreizungen durch das Reizgas. Sie wurden vor Ort durch die Rettungssanitäter versorgt und konnten ihre Augen ausspülen. Beide Täter werden als etwa 170 cm große Männer beschrieben, die schwarze Rucksäcke mitführten. Einer hatte braunes Haar, trug eine Jeans und ein rot-weiß kariertes Hemd. Der andere war während der Tat maskiert, trug eine schwarze Hose, ein schwarzes, langes Oberteil und eine sog. Undercut-Frisur (rasierte Seiten mit langem Deckhaar). Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei nach den Tätern führte nicht zum Erfolg. Die Kriminalpolizei führte vor Ort die Spurensicherung durch und nahm die Ermittlungen auf. Dabei prüft sie einen möglichen Zusammenhang zu einem versuchten Raubüberfall am selben Tag auf eine Apotheke auf dem Erlenweg gegen 12.30 Uhr. Dort hatten zwei maskierte, aus Richtung Prämienstraße kommende Männer vergeblich versucht, die Apotheke durch die Schiebetür zu betreten. Unverrichteter Dinge entfernten sie nach dem gescheiterten Versuch in Richtung Amaliastraße. Die beiden Verdächtigen werden beschrieben als etwa 20- jährige, 180 cm große, schlanke Männer, die lange Hosen und Rucksäcke mitführten. Einer trug ein gelb-schwarz gestreiftes Polo T-Shirt. Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen nimmt die Kriminalpolizei unter der Rufnummer 0241/ 9577- 31301 oder 0241/ 9577- 34210 (außerhalb der Bürozeiten) entgegen.
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(ots) - Die Polizei konnte am Dienstagabend Auf der Mühle einen 24-jährigen Mann festnehmen, der zuvor auf dem Parkplatz eines Schnellrestaurants auf der Eisenbahnstraße zwei Pkw mutwillig zerstört hatte. Der Sachverhalt selber erscheint ein wenig skurril. Die Autobesitzer hatten in dem Schnellrestaurant gesessen und beobachtet, wie sich zwei Männer an ihren Autos zu schaffen machten. Als sie zu den Männern gingen und sie ansprachen, lief der eine sofort weg, der andere setzte sich auf sein Quad und fuhr davon. Zu diesem Zeitpunkt wurde festgestellt, dass sie an einem Mercedes den Stern abgerissen und den anderen Wagen zerkratzt hatten. Als die Polizei kam und das Ganze aufnahm, fuhr der Quadfahrer am Tatort vor-bei. Die Polizisten nahmen sofort die Verfolgung auf. Die fiel relativ leicht, da der Quadfahrer etwas hastig anfuhr, die Gewalt über sein Gefährt verlor und damit umkippte. Er schaffte es noch, das Quad aufzurichten und wieder davonzubrausen. Aber der Abstand zur Polizei schmolz derart, dass Auf der Mühle Schluss war und die Handschellen klickten. Unterwegs hatte der 24-Jährige noch eine Pistole und halt den geklauten Stern verloren. Bei der Pistole handelt es sich eine Gaspistole, wie sich später herausstellte. Bei der Festnahme wehrte er sich so heftig, dass ein Beamter eine Risswunde am Daumen davontrug. Im Rahmen weiterer Überprüfungen wurde festgestellt, dass der 24-Jährige betrunken auf dem Quad unterwegs war, er gar keinen Führerschein hat und für die Polizei ein alter Bekannter ist, was sein kriminelles Wirken angeht. Während ihm eine Blutprobe entnommen wurde, stellten die Beamten das Quad sicher. Der verletzte Beamte konnte weiter seinen Dienst versehen. Zum zweiten Täter gibt es noch keine Anhaltspunkte. Ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Trunkenheit im Straßenverkehr, Körperverletzung und Widerstand gegen Polizeibeamte wurde eingeleitet.
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