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Berufe mit Glas Vom Flachglastechnologen bis zum Wirtschaftsingenieur der Glastechnik Glas an sich ist bereits ein spannendes Material. Noch viel aufregender ist allerdings eine Ausbildung im Glasbereich: Vom Flachglastechnologen über den Verfahrensmechaniker Glastechnik bis hin zum Wirtschaftsingenieur Glastechnik reicht die Bandbreite - inklusive guter Karrierechancen im jeweiligen Beruf. Es winken Top-Jobs in einer echten Zukunftsbranche: der Flachglasindustrie. Kaum ein Berufsbild wurde so tiefgreifend modernisiert und den Bedürfnissen und Anforderungen in den Betrieben angepasst, wie das des Flachglasmechanikers. Aus ihm wurde mit dem "Flachglastechnologen" ein zukunftsweisender Beruf, der die technologische Entwicklung bezüglich Automatisierung, Vernetzung und Digitalisierung des innerbetrieblichen Material- und Warenflusses viel stärker berücksichtigt. Das macht der Flachglastechnologe Der Flachglastechnologe stellt Glasplatten für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke her. Diese werden zum Beispiel für Möbel benötigt, aber auch für Türen, für Spiegel oder ganz klassisch für den Fenster- und Türenbau sowie für die Fahrzeugindustrie. "Zu den Aufgaben des Flachglastechnologen zählt der Zuschnitt inklusive des Schleifens und Polierens der Glaskanten sowie die Herstellung des fertigen Produkts mittels der Steuerung moderner Produktionsmaschinen", erklärt der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Flachglas (BF), Jochen Grönegräs. Die Qualitätskontrolle und die Instandhaltung der komplexen Maschinen runden diesen interessanten Beruf ab. "Neben technischem Verständnis, einer umsichtigen Vorgehensweise und großer Sorgfalt sollte Mathematik kein Buch mit sieben Siegeln sein und zwei linke Hände sind hier ebenfalls fehl am Platze", so Grönegräs. Der anerkannte Ausbildungsberuf wird in der Regel innerhalb von drei Jahren im Rahmen einer dualen Ausbildung in der Industrie erlernt, das heißt im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Eine bestimmte Schulbildung ist nicht vorgeschrieben, mindestens ein Hauptschulabschluss ist aber von Vorteil. Eine Alternative: Verfahrensmechaniker Glastechnik Etwas andere Schwerpunkte setzt der ebenfalls spannende Ausbildungsberuf als "Verfahrensmechaniker Glastechnik" in der Flachglasindustrie. Hier erlernt man die Bedienung von Anlagen zum Glas schneiden sowie für die Formung, für die Veredelung und für die Bedruckung von Glas. Dazu gehören auch der Umgang mit Computerprogrammen, die mit den für die Glasbearbeitung notwendigen Daten versorgt werden müssen und die Qualitätskontrolle. "Diese Ausbildung dauert ebenfalls in der Regel drei Jahre, findet auf dualem Wege im Betrieb und in der Berufsschule statt und setzt handwerkliches Geschick, eine gute Beobachtungsgabe, Teamfähigkeit und Sorgfalt voraus. Außerdem sollte ein Interesse für Mathematik, Physik und Chemie sowie für technische Anlagen bestehen", erklärt der BF-Hauptgeschäftsführer. Auch hier ist mindestens ein Hauptschulabschluss von Vorteil. Last but not least: Wirtschaftsingenieur Glastechnik Als dualer Studiengang angelegt, bietet die Ausbildung zum Wirtschaftsingenieur Glastechnik perfekte Aufstiegschancen für diejenigen, die nach der normalen Ausbildung noch weitermachen wollen. "Der Bachelor-Studiengang mit der Fachrichtung Glastechnik soll die Studierenden im Werk und an der Fachhochschule auf eine spätere Tätigkeit in der Glasindustrie vorbereiten, und zwar mit der Orientierung auf die Optimierung von Fertigungsanlagen sowie der Produktionssteuerung und -überwachung", so Grönegräs. Dazu komme die eigenständige Durchführung von Projekten, die Konzeption und Entwicklung von kundenspezifischen Produktanforderungen, der technische Einkauf und die Materialwirtschaft. "Das Studium dauert sechs Semester, danach steht einer Laufbahn als Nachwuchsführungskraft in der Flachglasindustrie nichts mehr im Wege", so Grönegräs abschließend zu den zahlreichen Ausbildungsmöglichkeiten in einer hoch spannenden Branche. (BF/DS)
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Gute Aussichten rund ums nasse Element Beruf und Karriere: Schwimmbadbauer sind gefragte Experten Sind sie einfach nur "Schwimmbeckenbauer" oder vielleicht doch "Traumerfüller"? In jedem Fall setzen Poolfachleute oft jahrelang gehegte Wünsche von Hauseigentümern in die Tat um. Dabei heben sie nicht einfach ein Becken im Garten aus und befüllen es mit Wasser. Umfassendes und vielschichtiges Fachwissen ist notwendig, damit ein Pool über viele Jahre seinen Zweck erfüllt. Planungen für eine dauerhaft einwandfreie Wasserqualität gehören ebenso dazu wie clevere Überlegungen für einen möglichst energiesparenden und kostengünstigen Betrieb der privaten Wellnessoase. Entsprechend gefragt sind Experten mit Fachwissen und Erfahrungen in diesem Bereich - oft genug handelt es sich um Seiteneinsteiger, zum Beispiel aus anderen Handwerksberufen. Vielseitiges und tiefes Fachwissen ist gefragt "Der Schwimmbadbau ist ein kreatives Arbeitsfeld mit viel Gestaltungsspielraum. Neben planerischer Kompetenz stehen ästhetisches Verständnis und handwerkliches Können im Vordergrund", sagt Dietmar Rogg, Präsident des Bundesverbandes Schwimmbad & Wellness e.V. Vielleicht sei diese Vielseitigkeit des Berufs auch genau der Grund, warum es ein Berufsbild Schwimmbadbauer und damit verbunden eine feststehende Ausbildung nicht gibt. Der Beruf ist aber keineswegs ein Betätigungsfeld, in dem man ohne Vorbildung oder Qualifikation bestehen kann. Im Gegenteil verlangt der Schwimmbadbau vielseitiges Fachwissen: "Kenntnisse in Bauphysik und Beckenhydraulik gehören ebenso dazu wie Wärmerückgewinnung, Anlagentechnik oder die Entfeuchtung bei Schwimmhallen", so Rogg weiter. Zudem seien biologische und chemische Kenntnisse gefragt, insbesondere wenn es um die Wasseraufbereitung geht. Sehr gute Berufschancen für Seiteneinsteiger mit Fachkompetenz Schwimmbadbauer müssen sich zudem mit unterschiedlichen Werkstoffen auskennen, Vor- und Nachteile der Materialien berücksichtigen und wissen, wann und für was man sie einsetzt. Auch Kenntnisse bezüglich Normen und Vorschriften sind unerlässlich, von der Wasseraufbereitung bis zur Sicherheit. Häufig sind es Mechatroniker sowie Fachleute aus dem Sanitär-, Heizungs- und Klima-Handwerk, die den Schwimmbadbau für sich entdecken - als Inhaber eines eigenen Betriebs oder auch als Angestellter. Fachleuten mit Begeisterung für den Poolbau eröffnen sich jedenfalls attraktive Zukunftsperspektiven, die Branche boomt seit Jahren. Unter gibt es mehr Informationen zu möglichen Wegen in den Beruf des Schwimmbadbauers sowie Adressen von Fachbetrieben aus der Nähe. (djd)
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