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Mit dem Kirchenchor durch die Jahrhunderte Konzert in der Stiftskirche anlässlich des Jubiläums der Kirchenkreisstiftung LEVERN (hm). Ein Konzert, das sicher noch lange nachklingen wird, hat der Leverner Kirchenchor seinen Zuhörern in der Leverner Stiftskirche geboten. Eingeladen hatte der Chor gemeinsam mit der evangelischen Kirchenkreisstiftung Lübbecke, die in diesem Jahr seit zehn Jahren besteht. Chormitglieder und die Vorsitzende der Kirchenstiftung, Pfarrerin Gisela Kortenbruck führten gemeinsam durch den unterhaltsamen Abend. Der Kirchenchor hat sich durch die Jahrhunderte gesungen, aber es gab nicht nur gesanglich ordentlich etwas auf die Ohren, sondern auch Besinnliches und Informatives zur Kirchenkreisstiftung. Die Evangelische Kirchenkreisstiftung Lübbecke wurde durch Beschluss der Kreissynode in Lübbecke im Jahr 2008 errichtet. Sie fördert kirchliche und diakonische Zwecke im Kirchenkreis Lübbecke. "Ich danke der großen Anzahl von Menschen, die unsere Stiftung im Laufe der Jahre hilfreich begleitet und unterstützt haben sowie den Mitgliedern des Kuratoriums, dem Superintendenten und all denen, die finanziell dazu beigetragen haben, dass die Kirchenkreisstiftung schon eine ganze Reihe an Projekten unterstützen konnte", erklärte die Pfarrerin. Wichtig sei es mit einer guten Sache erst einmal anzufangen und das sei im Sommer 2008 geschehen. Seitdem habe die Stiftung den christlichen Glauben und das Leben im Kirchenkreis Lübbecke bereits in vielfältiger Weise fördern können. "Ich freue mich, dass wir zu unserem kleinen Jubiläum hier in der Stiftskirche zu Gast sein dürfen und danke der Kirchengemeinde Levern und dem Chor für die Einladung", so Kortenbruck. Der Leverner Kirchenchor begleitete den Abend mit einem interessanten als auch abwechslungsreichen Repertoire. Dabei brachten die Sängerinnen und Sänger nicht nur geistliche Musik aus etwa reformatorischer Zeit zu Gehör, sondern auch moderne Stücke, darunter ein "Heilig, heilig, heilig" in deutscher und spanischer Sprache oder Gabriellas Song aus dem bekannten norwegischen Film "Wie im Himmel". Chormitglied Antje Egbert ließ dabei mit ihren Soloparts wohlige Schauer über die Rücken der Zuhörer rinnen, bevor der Chor beschwingt Udo Jürgens" "Das ist dein Tag" anstimmte. Dazwischen war der Stiftschor mit der Barcarole von Jacques Offenbach aus der Oper "Hoffmanns Erzählungen" zu hören. Auch hier ließen sich die Zuhörer zu donnerndem Applaus hinreißen. Mit der Einladung zu einem kleinen Imbiss nach dem modernen Abschlusslied "Vater unser" aus der Feder von Hanne Haller endete ein beeindruckender Konzertabend.
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