Sag uns, was los ist:

100 Jahre Elektrizitätsgesellschaft ist ein stolzes Wort Leverner Unternehmen feiert Jubiläum mit vielen Gästen LEVERN (hm). Im beschaulichen Stiftsort Levern jagt in diesem Jahr ein Jubiläum das nächste. Nicht nur, dass der Ort selbst kürzlich sein 1050-jähriges Bestehen feiern konnte, am Sonnabend beging auch die Elektrizitätsgesellschaft Levern ihren 100. Geburtstag. Gefeiert wurde mit vielen Gästen in den Gärten von Rila erleben. Vorstandsvorsitzender Andre Kutsche freute sich, dass neben vielen Ehrengästen und Geschäftspartnern auch Stemwedes Bürgermeister Kai Abruszat den Weg nach Levern gefunden hatte. "100 Jahre E-Genossenschaft ist schon ein stolzes Wort", würdigte Kutsche das Bestehen. Am 31. August 1919 wurde der Entschluss gefasst, die Gesellschaft zu gründen, damit auch die Menschen auf dem Land mit Strom versorgt werden können. 91 Mitglieder hatten spontan ihren Beitritt erklärt und 50 Jahre später, 1969 verfügte die E-Gesellschaft bereits über ein Leitungsnetz von 36.000 Metern, sechs Trafostationen und lieferte 1,7 Millionen Kilowattstunden Strom. "Für damalige Verhältnisse gewaltige Mengen", machte Kutsche deutlich. Heute umfasst das Leitungsnetz 55.000 Meter, zehn Trafostationen und liefert 4 Millionen Kilowattstunden Strom. Seit 2012 ist das Unternehmen nur noch Netzeigentümer und Stromlieferant, der Netzbetrieb und die Betriebsführung wurde an die Westnetz GmbH verpachtet. "Die 100-jährige Geschichte der E-Gesellschaft ist breit aufgestellt und voll von interessanten Facetten", sagte Bürgermeister Kai Abruszat. Sowieso sei die Geschichte der Elektrizität spannend und eine Historie von weltweiten als auch lokalen Helden. Die Namen der hiesigen Gründungsmitglieder tauchen auch heute noch in der Historie Leverns auf. Es sei typisch für Stemwede, lobte der Verwaltungschef. "Es gab ein Problem und das haben die Menschen schon vor 100 Jahren selbst in die Hand genommen." Nicht gewartet auf Lösungen von höherer Stelle, sondern den Sozialraum, Nachbarschaft und Ortsteil selbst gestaltet. "Dieses eigenständige Denken prägt Stemwede auch heute noch", zollte Abruszat den Bürgern Respekt. Um alle Mitglieder und Stromkunden in Levern an diesem besonderen Ereignis teilhaben zu lassen und darüber hinaus noch das Dorfbild zu verschönern, wurden bereits sieben der vorhandenen Kabelverteilerschränke vom Kunst- und Fassadenmaler, Piet Meulenkamp, mit Motiven aus dem historischen Ortskern oder Wunschmotiven der Anwohner am Standort des Schrankes bemalt. Weitere werden noch folgen.
mehr 
Attraktives Angebot für den Nachwuchs Spielplatzfest lockt Hunderte Besucher auf das weitläufige Areal DIELINGEN (hm). Mit jeder Menge gute Laune starteten viele kleine und große Dielinger sowie viele Gäste in die jüngste Auflage des Spielplatzfestes. Bereits zum vierten Mal hatte die Elterninitiative Spielplatz eingeladen. Stets das Ziel fest im Auge: Förderung der Dorfgemeinschaft und aus dem Erlös neue Spielgeräte anzuschaffen. Zwar ist der, vor gut zwei Jahren eröffnete Spielplatz bestens ausgestattet mit Klettertürmen, Rutschen, Schaukeln sowie einer Seilbahn, aber neue Spielgeräte sind beim Nachwuchs stets willkommen. Beispielsweise konnten im zurückliegenden Jahr eine Bockrutschbahn sowie ein Pendelkarussell aus dem Erlös des letzten Festes angeschafft werden. Dem aktiven Organisationsteam, Irina Schell, Anatoli Massold, Marina Felker, Thomas Mund, Miriam Frenzel sowie Theo Frenzel, Vorsitzender von Raum für Gemeinde, ist es eine Herzensangelegenheit den Spielplatz mit seinem attraktiven Angebot immer weiter zu entwickeln. "Nicht allein die Spielgeräte sind es, die das Areal zu einem willkommenen Treffpunkt in Dielingen machen", machte Theo Frenzel am Rande deutlich. In 2018 an die Volksbank Lübbecker Land eine Bank-Tisch-Bank-Kombination gestiftet, die gerne angenommen wird und dank einer Spende von Gemeinde Stemwede sowie der Jagdgenossenschaft (Landwirte) konnte in diesem Jahr ein großes Sonnensegel angeschafft werden. "Es gibt immer wieder Bürger, die etwas dazu beitragen, dass der Spielplatz ein interessantes Areal für alle bleibt", so Frenzel, sogar die Hunteburger Firma Joachimmeyer habe sich eingebracht. Das Spielplatzfest der Elterninitiative lockte am Sonntag mehrere 100 Besucher auf das weitläufige Gelände zwischen Gemeindehaus und Feuerwehr. "Wir haben ein gutes nachbarschaftliches Miteinander", freut sich Miriam Frenzel, auch diesmal hätten sich Kindergarten und Feuerwehr beim Fest engagiert. Den Kindern jedenfalls gefiel das kunterbunte Spektakel, sie tollten auf dem weitläufigen Areal herum, ließen sich schminken, drehten eine Runde auf dem Rücken von Ponys, genossen Kindercocktails und frische Waffeln während sich Eltern eine Pause bei Kaffee und Kuchen oder frisch gegrilltem Spanferkel gönnten.
mehr