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"Eine Person der Zeitgeschichte" Stemwedes Ehrenbürger Fritz Möller feiert 90. Geburtstag Stemwede - "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es" - mit diesem bekannten Ausspruch gratulierte Stemwedes Bürgermeister Kai Abruszat dem Wehdemer Fritz Möller zu seinem 90. Geburtstag und fasste so die zahlreichen ehrenamtlichen Aktivitäten des Ehrenbürgers der Gemeinde Stemwede treffend zusammen. Möller, 1929 im westpreußischen Rosenberg geboren, kam nach Flucht und Vertreibung nach Kriegsende nach Wehdem. Schon früh baute er sich als junger Mann eine eigene Existenz auf und fand sich sehr schnell in seinem für ihn völlig neuen Umfeld zurecht. "Über 50 Jahre haben Sie im Wehdemer Gemeinderat, in der Amtsvertretung und später im Rat der Gemeinde Stemwede gewirkt. Ihnen ging es stets um die Sache. Sie haben in Ihrem Gegenüber ausschließlich den Menschen und manchmal Andersdenkenden gesehen, nicht aber den politischen Konkurrenten", stellte Abruszat den besonderen Stil von Möllers kommunalpolitischen Engagement heraus, welches bis heute vorbildlich sei. Seine Verdienste um die Feuerwehr, die Gründung der Jugendfeuerwehr sowie der Zusammenhalt aller Löschgruppen der Gemeinde blieben unvergessen. Dass Stemwede und Wehdem ein "starkes Stück Heimat" seien, habe Möller durch seinen unermüdlichen Einsatz rund um das Heimathaus in Wehdem, den Heimatverein und die Förderung der plattdeutschen Sprache maßgeblich mitbestimmt. "Sie sind für mich eine Person der Zeitgeschichte die mit hohen und höchsten Auszeichnungen gewürdigt worden ist. Vor allem aber sind Sie für uns alle ein feiner Mensch, zu dem wir gerne aufschauen", so Abruszat abschließend. Offiziell begleitet wurde der Bürgermeister von seinem Allgemeinen Vertreter Werner Bahnemann und dem Wehdemer Ratsherren Michael Jürgens.
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