Sag uns, was los ist:

  • 0Likes
  • 0Shares

Tatort kann auch Stemwede sein

whatsapp shareWhatsApp

Tatort kann auch Stemwede sein

Schulmobbing als soziales Problem

"Keine Gnade-kein Mitleid": Unter diesem Titel zeigte die ARD am 12. Januar den Tatort-Krimi aus Köln. Das Thema war brutales und unerbittliches Mobbing unter Schülern, das in einem Mord eskalierte. Als Mittel zum schrecklichen Zweck dienten im Film u.a. die sogenannten Sozialen Medien. Ein Thema, hart an der Realität, das die Zuschauerinnen und Zuschauer nicht nur betroffen machte, sondern leider auch häufig an die Realität ihrer Kinder erinnert haben mag. Zwar ist die Zuspitzung in einem Tötungsdelikt dem Zweck der Krimi-Dramaturgie geschuldet, doch das Thema ist wohl keinem Leser - unabhängig von Geschlecht und Alter - noch nie begegnet.

Nicht nur in Köln oder in der erfundenen Story des Fernsehkrimis ist das Mobbing unter Schülern ein echtes soziales Problem. Nicht nur Jungen und Mädchen sind betroffen. Eltern leiden mit ihren Kindern und Lehrer sind oft nicht nur fassungslos, sondern auch überfordert. Das Kleinmachen, Beleidigen, Demütigen wird auf der Bühne der virtuellen Möglichkeiten zu einer neuen Qualität, weit entfernt von Hänseleien oder Schubsen und Raufen aus analogen Zeiten.

Was ist da los? Woher kommt das? Was können Opfer von Mobbing tun, um sich zur Wehr zu setzen? Was kann im Vorfeld geschehen, um es gar nicht so weit kommen zu lassen? Vorbeugung statt Opferleid und Täterschaft! Viele Fragen, schwere Fragen und wenig Zeit, denn das Schulhof-Mobbing scheint sich immer ungezügelter Bahn zu brechen.

Dr. psych. Michael Heilemann und Dip. Sozialwissenschaftlerin Gabi Fischwasser von Proeck gehören zu den führenden Köpfen hierzulande, wenn es um Jugendgewalt und Maßnahmen dagegen geht. Sie analysieren das Problem und bieten praxistaugliche Vorschläge für Prävention und Reaktion.

Am 11. Februar sind die beiden Experten für Gewaltprävention im FLiO Lübbecke (Scharnstr. 10-12) zu Gast und werden von 18 bis 20 Uhr zu dem Thema vortragen. Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, pädagogische Fachkräfte gehören längst nicht allein zu den Eingeladenen. Jeder bzw. jede Interessierte ist zu der Veranstaltung herzlich willkommen.

Weitere Infos - auch zu anderen Kursen bzw. Vorträgen - gibt es unter [http://www.flio-lp.de](http://www.flio-lp.de).

Anmeldungen werden per E-Mail an info@flio-lp.de

oder telefonisch unter 05474-8903444 gern angenommen.

FLiO bedeutet "Familienleben im Ort" Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche, junge Familien, Alleinerziehende. Aber nicht nur für sozial Benachteiligte, sondern das Kursprogramm richtet sich wirklich an alle Interessierten. Als etablierter Träger sozialer Dienstleistungen und Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband bietet Lebensperspektiven e. V. viel Unterstützung - und mit FLiO leistet der bekannte gemeinnützige Verein aus Stemwede diese genau dort, wo die Menschen zuhause sind. Also direkt vor Ort und auch 2020 wieder mit einem umfassenden Kurs-Programm.

Ort
Veröffentlicht
24. Januar 2020, 05:39
Autor
whatsapp shareWhatsApp

KOMMENTARE

Melde dich an, um dich zu beteiligen. Du hast noch kein Konto? Registriere dich jetzt!