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Luise Menke erlegt einen kapitalen Keiler

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Luise Menke erlegt einen kapitalen Keiler

Nach einer dramatischen Verfolgungsjagd konnte Frau Menke den Keiler in dem gemeinschaftlichen Jagdbezirk Levern erlegen.

Der Jagdgenossenschaftsvorsitzende Dieter Schwengel war gerade mit seinem Sohn Jannik draußen gegen Mittag auf dem heimischen Hof am Arbeiten. Plötzlich sahen die Beiden ein Wildschwein das etwas lahmend ca. 100 Meter vom Hof entfernt durch das Lever Bruch lief. Trotz der Verletzung am linken Vorderlauf, wie sich später herausstellte, war das Schwein zunächst mit großem Tempo unterwegs. Jannik hatte die Lage sofort erkannt, setzte sich in sein Auto informierte die Leveraner Jäger und verfolgte die Wildsau. Durch eine geschickte und unauffällige Annäherung konnte immer der Standpunkt des Wildes festgestellt werden. Das Schwein trabte nunmehr gemächlich in nördliche Richtung weiter. Dabei überquerte es mehrere Straßen unter anderem auch die L770. Frau Menke hatte den richtigen Riecher und postierte sich an einer Dickung die das Schwein anstrebte. Dort konnte sie einen gezielten Blattschuss anbringen und der 110 Kilo Basse kam zur Strecke. Nur durch das schnelle Eingreifen und die Zusammenarbeit zwischen Jagdgenossen und Jägern konnte der Keiler erlegt werden. Dieses war in der Geschichte der Leveraner Jagd die erste Wildsau die zur Strecke kam. Auch Frau Menke hatte noch nie ein Wildschwein erlegt, dass es gleich so ein Kapitaler wird hat sie sich nicht träumen lassen.

Verletzte Wildschweine können auch gefährlich sein, darum ist es wichtig sie schnell zu erlegen. Insbesondere wegen der ASP (Afrikanische Schweinepest) werden die Wildschweine verstärkt bejagt um eine Ausbreitung zu verhindern.

Ort
Veröffentlicht
21. Dezember 2018, 10:03
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