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Budenzauber zum Nikolaustag

Oppendorfer Nikolausmarkt sorgt mit buntem Programm für Hochbetrieb

OPPENDORF (hm). Dicht an dicht drängten sich mit Einbruch der Dunkelheit die Menschen beim Nikolausmarkt in der kleinen glitzernden Budenstadt auf dem Hof der Familie Wäring. Das heimelige Vorweihnachtsspektakel hat sich binnen gut zehn Jahren zu einem beliebten Treffpunkt im Herzen Oppendorfs gemausert. Mit Einbruch der Dunkelheit wurde es für die Besucher immer schwieriger sich einen Weg zu bahnen - rund um den Tannenbaum herrschte Hochbetrieb.

Neu war in diesem Jahr der Standort auf dem landwirtschaftlichen Anwesen der Wärings. Die bewährten "Zutaten" mit denen sich Oppendorfer Vereine um die Initiatoren aus den Reihen des Förderkreises Dorfentwicklung für den wohl kleinsten Weihnachtsmarkt weit und breit ins Zeug legen, sind die gleichen geblieben.

In der Holzbude des Reitvereins gab es Kinderpunsch und frisch gebackene Waffeln, die Mitglieder des Mühlenheider Windkraftmuseums waren für wärmende Heißgetränke mit und ohne Schuss zuständig. Die schmeckten bei trockenen, kalten Winterwetter ausgezeichnet, herrschte einhellige die Meinung aller großen Besucher. der Förderverein Dorfentwicklung versorgte die Gäste derweil mit Kaltgetränken. Damit bei all dem Rummel keiner hungrig den Markt verlassen musste, grillten die heimischen Blauröcke Würstchen und Steaks.

Zur liebgewonnenen Tradition ist es für den Posaunenchor geworden, dem bunten Treiben mit weihnachtlichen Melodien ihren Beitrag zu leisten und die Mädchen und Jungen aus dem DRK-Kindergarten sorgten mit beschwingten Gesängen für Kurzweil und glänzende Augen bei Eltern und Großeltern. Trubel herrschte auch an der der Hütte des Kindergartens, hier durfte auf Dosen gezielt werden und mit ein wenig Glück konnte auch einer der tollen Gewinne aus der Tombola mit nach Hause. Schülerinnen und Lehrerinnen des Gymnasiums Rahden hatten ebenfalls eine Bude mit allerlei hübschen Dingen bestückt. Den Erlös wollen sie an ein Entwicklungshilfeprojekt in Kambodscha spenden.

Seit jeher tragen die Voltigiermädchen des Reit- und Fahrvereins Wehdem-Oppendorf zum Gelingen des Nikolausmarktes bei. Gekonnt formten sie gymnastische Figuren vor der Kulisse des nachtschwarzen Himmels und heimsten wohlverdienten Applaus ein.

Die jüngsten Weihnachtsmarktbesucher vergnügten sich mit Spielen, Leuchtstäben und Stockbrot grillen - dabei fieberten sie doch insgeheim dem Eintreffen des Nikolauses entgegen. Der Weißbärtige bahnte sich seinen Weg durch die Menge und war er im Nu umlagert von Kindern, die gerne kleine Gedichte aufsagten. Und wenn das Gereimte vor lauter Aufregung etwas durcheinander geriet, drückte der Nikolaus schon mal ein Auge zu und holte trotzdem weihnachtliche Leckereien aus seinem Jutesack.

"Wir freuen und riesig, dass unser Nikolausmarkt hier auf dem Hof der Wärings stattfinden kann", sagte Marion Buck, Vorsitzende des Dorfvereins am Rande. Gerade Auf- und Abbau gestalte sich hier wesentlich entspannter als am alten Platz, dort seien fleißige Helfer schon in der Nacht nach dem Markt mit Abbau gut beschäftigt gewesen, damit die Straße wieder frei gegeben werden konnte.

Der Nikolaus drückte auch mal ein Auge zu, wenn es mit dem Gedicht nicht ganz klappte.

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Veröffentlicht
16. Dezember 2016, 00:00