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"1+1=3" neues Konzept für die Dorfentwicklung

Stiftung für Natur-Heimat und Kultur im Steinheimer Becken geht neue Wege

(sie) Jeder Grundschüler würde sagen „Das stimmt so nicht" 1+1 ist nicht 3! Ein von der Vereinigten Volksbank und der Stiftung für "Natur-Heimat und Kultur im Steinheimer Becken" entwickeltes Spenden- Konzept soll jedoch genauso funktionieren. Die Idee stammt von Kuratoriumsmitglied Stefan Lücking. Für die Ortschaften Hagedorn, Grevenhagen, Bergheim, Rolfzen und Sandebeck stellt die Bank sofort jeweils 500 € zur Verfügung. Mit dieses Geld wird zeitnah für die Dorfprojekte eingesetzt. Ziel ist es, dass die Dörfer Mittel in gleicher Höhe in die Dorfstiftung einbringen, dann wird die Vereinigte Volksbank 2019 weitere 2 500 Euro zur Verfügung stellen." So werden aus einem Euro in drei Jahren drei Euro", ist Stiftungsvorsitzender Heribert Gensicki von der Idee überzeugt.

Die Idee für die Stiftung kam ehemals von Johannes Waldhoff. Er hatte Heinz Becker, Besitzer der Möbelstadt davon überzeugt, dass Steinheim etwas für Kultur und Heimatpflege tun müsse. Dazu brauchte es Impulse und finanzielle Mittel. Diese Idee hat Becker unterstützt und einen Stiftungsfond angelegt, mit der Grundidee das Kapital in angemessener zeit zu verdoppeln. „Einige Dörfer sind schon auf einem guten Weg und setzen die Ideen um. Bei einigen brauchen wir noch einen Impulsschub", erklärt Stefan Lücking. Seine Initiative überzeugte Paul Löneke von der Vereinigten Volksbank, auch Schatzmeister der Stiftung, sich zu engagieren. „Das Konzept passt in unsere Unternehmensphilosophie und zu unserem Leitspruch "Einer für alle, alle für Einen"..

Das Konzept will in den Dörfern die Vereine und die Bürger in die Pflicht nehmen. Es ginge um ihre Heimat, das müsse in den Köpfen ankommen, erklären die Ideengeber. Das Projekt gäbe die Möglichkeit das eigene Umfeld zu gestalten und die Vereins - und Dorfstruktur zu stärken ist auch Regionalmarktleiter Werner Lödige von der Sache überzeugt. Die Vereinigte Volksbank will sogar so weit gehen, dass sie für 20120 nochmals 5 x 500 Euro in Aussicht stellt. Wenn die Dörfer im Vorfeld weitere 2 500 Euro in das Stiftungskapital einbringen. „Dann würden aus zwei Euro sogar fünf Euro", schmunzelt Lödige.

Mit diesen Aussichten können die Dörfer fünf Jahre lang planen und in Maßnahmen investieren. Die 2008 gegründete Stiftung verwaltet ein Kapital von rund 240 000 Euro. Im Januar diesen Jahres wurde die Fördergrenze von 100 000 Euro überschritten. In 2016 wurden 21 Projekte zur Erhaltung der Natur und Kultur im ländlichen Raum gefördert.

SCHLAGWORTE:
Ort
Veröffentlicht
24. November 2017, 00:00
Autor
Rautenberg Media Redaktion