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(ots) - Gerade jetzt, in der dunklen Jahreszeit wird die Polizei immer wieder zu Verkehrsunfällen gerufen, an denen Fußgänger beteiligt sind. In diesem Jahr sind bei diesen Verkehrsunfällen bereits mehrere Personen getötet worden, die zu Fuß unterwegs waren. Die Verkehrsdirektion, die alle schweren Verkehrsunfälle registriert und auswertet, macht sich intensive Gedanken darüber, wie diese durch gezielte Maßnahmen verhindert werden können. In Sachen Prävention steht die landesweite Sicherheitskampagne "Sehen und gesehen werden" im Vordergrund. Eine Broschüre verdeutlicht die Gefahren für Fußgänger und soll durch Hinweise für "alle Verkehrsteilnehmer" zur Sicherheit in der dunklen Jahreszeit beitragen. Untersuchungen verdeutlichen eindrucksvoll, dass hell gekleidete Fußgänger und Personen, die Reflektoren tragen, deutlich eher gesehen werden. Die Tests haben auch gezeigt, dass Autofahrer in der Dunkelheit und bei schlechter Sicht (Regen/Nebel) deutlich beeinträchtigt sind. Andere Lichtquellen, wie entgegenkommende Fahrzeuge oder Reklameschilder steigern diesen Umstand noch. Fußgänger können beleuchtete Fahrzeuge in der Dunkelheit zwar schon früh erkennen, für Kraftfahrzeugführer gilt oft das Gegenteil. An alle Autofahrer geht der dringende Appell, sich den Verkehrs- und Lichtverhältnissen anzupassen und besondere Rücksicht zu nehmen. Für alle Fußgänger gilt: Gehen Sie davon aus, dass sie vom Fahrzeugführer nicht gesehen werden. Treten sie vom Fahrbahnrand zurück! Überschreiten Sie Straßen möglichst an beleuchteten Stellen und wenn keine Fahrzeuge in Sichtweite sind. Für Fußgänger muss es ein Selbstschutz sein, sich zu dunklen Tageszeiten im Straßenverkehr sichtbar zu machen. Eltern sollten unbedingt für die bessere Sichtbarkeit ihrer Kinder sorgen. Angehörige und Freunde von Senioren sollten diese entsprechend beraten und ausrüsten. Die Sicherheit in Zahlen: Für Fußgänger ist es lebenswichtig zu wissen, dass eine dunkel gekleidete Person in der Dämmerung erst sehr spät - in der Regel erst in cirka 25 Metern Entfernung - von Fahrzeugführern wahrgenommen werden kann. Daher können sie schon bei einer Fahrgeschwindigkeit von 50 km/h nicht mehr rechtzeitig genug anhalten, wenn ein Fußgänger in der Dunkelheit erkannt wird, da der übliche Anhalteweg (Reaktionszeit und Bremsweg) etwa 27 bis 29 Meter beträgt. Eine hell gekleidete Person wird in der Regel schon in einer Entfernung von etwa 40 Metern erkannt. Fahrzeugführer, die dann mit 70 oder mehr km/h unterwegs sind, können auch hier nicht mehr rechtzeitig anhalten, da ihr Anhalteweg dann mindestens 45 bis 49 Meter beträgt. Eine Person, die Reflektoren trägt, wird dagegen schon aus etwa 150 Metern Entfernung gesehen. Autofahrer können rechtzeitig anhalten, selbst bei einer gefahrenen Geschwindigkeit von 100 km/h. Es bleibt ein lebensrettender Sicherheitsabstand!
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(ots) - Weihnachts- und Jahresabschlussfeiern, oft in Verbindung mit dem Besuch von Weihnachtsmärkten, haben in Mitarbeiter- und Freundeskreisen Hochkonjunktur. Da zur "Gemütlichkeit" erfahrungsgemäß auch immer wieder alkoholische Getränke gehören, ist Vorsicht geboten. Leider vergessen viele Feiernde vorher daran zu denken, wie sie später einen sicheren Heimweg antreten können. Die polizeilichen Erfahrungen zeigen, dass sich alkoholisierte Fahrerinnen und -fahrer ans Steuer setzen, obwohl sie zuvor in nicht unerheblichem Maß Alkohol oder sonstige Drogen zu sich genommen haben. Auch am gestrigen Montag (14.12.2015) sind zwei Autofahrer aufgefallen, die erheblich unter Alkoholeinfluss standen, und das bereits in den Morgen- bzw. Mittagsstunden. In der Mittagszeit wurde zudem ein Verkehrsteilnehmer angetroffen, die unter Drogeneinfluss stand. Die unverändert negativen Erfahrungen sind Anlass für die Kreispolizei, in verstärktem Maße entsprechende Kontrollen in der Advents- und Weihnachtszeit und über den Jahreswechsel durchzuführen. Eine Fahrt unter dem Einfluss berauschender Mittel kann erhebliche Folgen haben. Eine nicht ausreichende Handhabung des Fahrzeugs sowie falsche oder fehlende Reaktionen, führen oftmals zu schweren Verkehrsunfällen. Auch auf das Telefonieren während er Autofahrt wird die Polizei weiterhin ein besonderes Augenmerk richten. Auch dieses Fehlverhalten kann erhebliche Folgen haben. Ein aus der Fahrspur geratenes Fahrzeug stellt erhebliche Gefahren für alle Fahrzeuginsassen -einschließlich dem Fahrer/Fahrerin- sowie für andere Verkehrsteilnehmer dar.
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