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Kreis Steinfurt, Radfahrsaison beginnt

(ots) - Die Fahrradsaison steht bevor! Der immer beliebter gewordene Trend, sich mit zwei Rädern durch die münsterländische Parklandschaft zu bewegen, betrachtet die Polizei aus Sicherheitsgründen mit einem kritischen Auge. Das Fahrräder vorschriftsmäßig augestattet sind, sollte als selbstverständlich gelten. Nicht nur die wichtigen, ja lebenswichtigen Einrichtungen wie Bremsen und Beleuchtungen sind ein absolutes Muss. Auf der Internetseite der Kreispolizeibehörde können Sie an einem abgebildeten Fahrrad alle notwendigen Einrichtungen einsehen! (Prävention >Verkehrsprävention) Die Polizei rät: Setzen Sie das an Ihrem Zweirad um! Neben dem sicheren Rad ist aber insbesondere die Fahrerin bzw. der Fahrer von wesentlicher Bedeutung. Die Polizei appelliert dringend, die Verkehrsvorschriften einzuhalten! Halten Sie lieber noch einmal an, schauen Sie lieber einmal mehr und gehen Sie auf "Nummer Sicher!" Ein Zusammenstoß mit dem "Stärken" (Bus/LKW/PKW/Motorrad) hat fatale Folgen. Radfahrer haben keine Knautschzonen! Trotzdem gehen viele Zeitgenossen recht unbekümmert mit ihrer Gesundheit um. Das normale Risiko erhöhen einige noch um ein Vielfaches, indem sie reichlich Alkohol trinken. Immer wieder wird das Fahrrad als Fortbewegunsgmittel nach der feucht-/fröhlichen Feier genutzt. Gefüllte Fahrradständer vor Gaststätten und an Veranstaltungsorten zeigen dies deutlich. Der Heimweg mit der "Leeze" ist dann ohne einen Sturz oder Unfall häufig reine Glückssache. Die Polizei hat festgestellt, dass die Verkehrsunfälle mit Radfahrern unter Alkoholeinfluss zunehmen. Auch nehmen die folgenlosen Trunkenheitsfahrten offensichtlich zu. Aktuelles Beispiel ist ein Radfahrer aus der Nacht zum Samstag (10.04.), der auf der Mühlenstraße in Emsdetten mit einem Wert von über zwei Promille angetroffen wurde. Dem Emsdettener wurde eine Blutprobe entnommen und ein Verfahren eingeleitet. Für die Beamten stellt sich immer wieder heraus, dass bei den Betroffenen so gut wie kein Unrechtsbewusstsein vorhanden ist. Die Promillegrenzen sind nur unzureichend oder überhaupt nicht bekannt. Aber auch für Fahrradfahrer gibt es klare gesetzliche Regelungen. Kommt es mit einem Alkoholwert ab 0,3 Promille zu einem Unfall, findet sich der Radfahrer recht schnell in den Bestimmungen des Strafgesetzbuches wieder. Trunkenheit im Straßenverkehr bzw. Gefährdung des Straßenverkehrs, wenn Leib oder Leben eines anderen Menschen oder fremde Sachen von bedeutendem Wert konkret gefährdet werden, lauten die Straftatbestände. Die Folgen sind eine Geld- oder Freiheitsstrafe, die Entziehung der Fahrerlaubnis und sieben Punkte in Flensburg. Die Grenze zur absoluten Fahruntüchtigkeit liegt bei 1,6 Promille. Allein die Überschreitung dieses Wertes reicht aus. Die Alkoholfahrten mit über 1,6 Promille sind ein Verkehrsvergehen und stellen eine Straftat dar. Ist der Fahrradfahrer im Besitz einer Fahrerlaubnis, erfolgt der Entzug des Führerscheins. Geld- oder Freiheitsstrafe sowie sieben Punkte in Flensburg kommen hinzu. Als weitere Konsequenz kann die Beibringung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens durch die Straßenverkehrsbehöre angeordnet werden. Der Rat der Polizei: Finger weg vom Fahrrad, wenn Sie Alkohol getrunken haben. Unterschätzten Sie nicht die negative Wirkung von Alkohol auf Ihre Fahrtüchtigkeit als Fahrradfahrer. Eine Taxe ist allemal günstiger als ein gebrochener Arm oder Schlimmeres. Hinweis: Es ist eine Datei angehängt

Ort
Veröffentlicht
14. April 2011, 12:53
Autor
Rautenberg Media Redaktion