Sag uns, was los ist:

(ots) /- Marburg/Stadtallendorf - Autofahrer unter Drogeneinfluss Wieder einmal zog die Polizei Autofahrer aus dem Verkehr, weil sie unter dem Einfluss von Drogen hinterm Steuer saßen. Der Drogentest des 20-jährigen VW Fahrers hatte positiv reagiert. Die Fahrt für ihn war daher am Mittwoch, 13. Juni, um kurz nach 03 Uhr, in der Ketzerbach zu Ende. Heim konnte er erst nach der notwendigen Blutprobe. Gleiches widerfuhr bereits um 17.30 Uhr einem 25 Jahre alte BMW-Fahrer in Stadtallendorf. Er war in der Herrenwaldstraße in eine Verkehrskontrolle geraten. Auch sein Drogentest endete mit einer positiven Reaktion. Marburg - Diebstahl in der Kirche Die Polizei ermittelt derzeit nach bislang zwei Diebstählen in der Universitiätskirche am Lahntor. Die Tatzeiten waren am Sonntag, 10. Juni, zwischen 12 und 13.45 Uhr. In einem Fall stahl der Dieb aus einem separaten Raum der Kirche eine Handtasche u.a. mit Bargeld, Mobiltelefon, Gleitsichtbrille, EC-Karte und Ausweisen. Die Tasche tauchte am Abend in einem Gebrauchtwarencontainer in der Unterführung am Rudolsplatz wieder auf. Dank des enthaltenen Rests ließ sich die Eigentümerin der Tasche ermitteln. Außerdem waren in der Tasche noch Gegenstände des zweiten Diebstahls. Diese Gegenstände lagen ursprünglich in dem geklauten Rucksack, den der Besitzer auf einer der vorderen Bänke der Kirche abgestellt hatte. Aus diesem Diebstahl blieben ein Stick, eine Brille, ein Regenschirm und der Rucksack selbst verschwunden. Wer hat am Sonntag in der fraglichen Zeit verdächtige Beobachtungen in der Universitätskirche am Lahntor gemacht? Wer kann sachdienliche Hinweise geben? Polizei Marburg, Tel. 06421/406-0. Marburg - Festnahmen nach Schlägerei Die Polizei nahm am Dienstabend (12. Juni) zwei von drei Tatverdächtigen nach einer Schlägerei am Erlenring vorübergehend fest. Die Fahndung nach dem identifizierten Dritten blieb erfolglos. Gegen 18.50 Uhr eskalierte am Erlenring ein Streit unter bereits polizeibekannten Asylbewerbern. Die beteiligten Männer sind 18, zwei Mal 21 und 33 Jahre alt. Der genaue Tatablauf sowie der Grund der Schlägerei stehen noch nicht fest. Die jungen Männer sollen auf den Älteren eingeschlagen haben. Er erlitt Prellungen und Schrammen am Kopf. Aufgrund der gemeldeten größeren Schlägerei war die Polizei mit mehreren Streifen im Einsatz. Die Ermittlungen dauern an. Ausreichende haftgründe lagen gegen die Festgenommenen nicht vor. Münchhausen - Auffahrunfall - 1 Verletzter und 3 beschädigte Autos Bei einem Auffahrunfall in der Marburger Straße am Dienstag, 12. Juni, gegen 16.50 Uhr, erlitt eine 22 Jahre junge Frau leichte Verletzungen. An den drei beteiligten Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von mindestens 17.500 Euro. Nach ersten Erkenntnissen hatten die Verletzte ihren roten Opel und ein ihr nachfolgender 57-jährige Fahrer seinen grünen Rover Defender verkehrsbedingt angehalten. Der 58 Jahre alte Fahrer eines VW Busses prallte ins Heck des grünen Autos und schob es dadurch auf den roten Opel. Nur der VW Bus musste nach dem Unfall erheblich beschädigt abgeschleppt werden. Die anderen Autos blieben trotz der Schäden fahrbereit. Erdhausen - Hilfsbereitschaft schamlos ausgenutzt - Polizei sucht BMW mit bulgarischem Kennzeichen Nach dem schamlosen Ausnutzen der Hilfsbereitschaft einer 70-jährigen Frau ermittelt nunmehr die Polizei und bittet um Hinweise. Gesucht wird ein silberblauer 5´er BMW mit einem zur Tatzeit montierten bulgarischen Kennzeichen. Der seriös wirkende, gut gepflegte und mit Anzug bekleidete alleinige Insasse des Autos stand am Dienstag, 12. Juni, gegen 20.30 Uhr am Ortseingang von Weidenhausen. Die Seniorin bot dem scheinbar in Not geratenen Mann ihre Hilfe an. Der erklärte, dass er für die notwendige Weiterfahrt in die Niederlande Geld für Benzin benötige, seine Karte aber leider defekt sei. Die Seniorin ließ den Mann auf ihre Kosten für fast 80 Euro tanken. Zum Dank fuhr er dann weg, ohne seine zuvor zugesagten Kontaktdaten zu hinterlassen. Erste Hinweise auf dieses Auto erhielt die Polizei gegen 18.15 Uhr. Die Polizei konnte den offenbar in Bewegung befindlichen Wagen dann aber am angegebenen Ort und in der Nähe und auch bei der späteren Fahndung nach dem Trickbetrug nicht finden. Wo steht ein solcher silberblauer 5´er BMW mit bulgarischem Kennzeichen oder eventuell auch mit demontierten Kennzeichen? Entsprechende Hinweise bitte an die Polizei Biedenkopf, Tel. 06461/9295-0 oder die Kriminalpolizei Marburg, Tel. 06421/406-0 oder mit Verweis auf diese Meldung an jede andere Polizeidienststelle. Landkreis - ....und wieder versuchen es Betrüger am Telefon Gestern (Dienstag, 12. Juni) und heute (Mittwoch, 13. Juni) telefonierten mutmaßliche Betrüger erneut im Landkreis. Ob es die gleichen waren, steht nicht fest, denn die Maschen waren - wie immer - leicht verschieden. Gegen 16 Uhr erhielt eine Frau aus Günterod den Anruf eines Mannes, der ihr die freudige Mitteilung eines Gewinns übermittelte für ein Spiel, an dem die Frau nie teilgenommen hat. Das hat sie ihm auch gesagt und dann das Gespräch beendet. Ein weiterer Anruf ging gegen 21.30 Uhr bei einer Frau aus Hartenrod ein. Diesmal gab sich der Anrufer als Polizist aus und kündigte gar eine Streife an. Was genau er bezweckte konnte die durch den Anruf verängstigte Seniorin nicht mehr sagen. Sie reagierte glücklicherweise trotzdem richtig und ließ sich am Telefon auf nichts ein. Sie versicherte sich zudem durch einen Rückruf bei der echten Polizei zurück, wobei sie sich die Telefonnummer selbst heraussuchte, diese selbst anwählte und nicht etwa die Rückruftaste am Telefon benutzte. Der Anruf am Mittwochmorgen erreichte eine Frau aus Wehrda. Dort rief eine akzentfrei Deutsch sprechende Frau an. Sie versuchte, an den Namen und die genaue Anschrift zu kommen, indem die Anruferin erzählte, dass ein Brief mit einer nicht lesbaren Anschrift eingegangen sei. Dumm gelaufen für die mutmaßliche Betrügerin am Telefon. Sie hatte eine ehemalige Mitarbeiterin der Post angerufen, die das Gespräch beendete, weil sie wusste, dass ein solches Vorgehen nicht praktiziert wird. Die Anrufe zeigen, die Vielfältigkeit der Varianten der Betrüger und dass sie es immer und immer wieder versuchen. Die Polizei rät daher dringend dazu, sich am Telefon auf nichts einzulassen. Nicht unbedingt ist derjenige am anderen Ende der Leitung, für den er sich ausgibt oder den die angezeigte Nummer im Display suggeriert. Die Betrüger nutzten technische Möglichkeiten und manipulieren diese Anzeigen. Niemals irgendwelche Daten, wie Name, Anschrift, Bankverbindung, Vermögensaufbewahrung, Familienstand, Kinderzahl und -alter usw. preisgeben - auch nicht auf verklausulierte Fragen. Lassen Sie sich auch nicht dazu überreden, Geld oder Gutscheincodes zu überweisen oder sogar Vermögen zu übergeben. Martin Ahlich
mehr 
(ots) /- Niederwalgern - Kupferkessel gestohlen Im Zusammenhang mit dem Diebstahl eines 20 bis 25 Kilogramm schweren Kupferkessels bittet die Polizei um Hinweise zu Schrotthändlern, die mit einem orangefarbenen Lastwagen zur Tatzeit am Mittwoch, 23. Mai, gegen 14.35 Uhr in Niederwalgern sammelten. Nach Zeugenaussagen verluden diese Schrottsammler den Kupferkessel, der in einem Garten gegenüber von einem Anwesen in der Straße Auf der Ährenhecke stand. Hinweise dazu bitte an die Polizei Marburg, Tel. 06421/406-0. Landkreis - Wieder betrügerische Anrufe falscher Polizeibeamter Am Mittwoch, 23. Mai, war erneut der Landkreis Marburg-Biedenkopf Ziel von Betrügern. Nach bisherigem Wissen telefonierten die angeblichen Polizeibeamten nach Gladenbach, Dautphe und Marburg. Glücklicherweise trafen sie jeweils auf Gesprächspartner, die sich nicht ins Boxhorn jagen ließen und die Gespräche schnell beendeten. Hinweise zu dieser Masche "Falsche Polizeibeamte rufen an" stehen im Internet unter www.polizei.hessen.de und www.polizei-beratung.de. Dort gibt es dazu ein Informationsblatt für ältere Menschen. - Die Polizei wird am Telefon niemals mehr als den Namen erfragen. Insbesondere bittet die Polizei am Telefon niemals um Geld, fordert nicht zur Übergabe von Geld oder Wertsachen auf und holt diese auch nicht zur sicheren Aufbewahrung ab. - Die Polizei gibt am Telefon auch keine individuellen Auskünfte über angebliche Festnahmen oder Einbrüche - Erscheint tatsächlich die 110 im Display, legen Sie auf. Die Polizei ruft niemals mit dieser Nummer an. - Erscheint eine echte oder echt erscheinende Nummer, dann notieren Sie diese. Versuchen sie einen Rückruf, benutzen Sie aber nicht die Rückruftaste, sondern wählen Sie komplett neu. - Rufen Sie die angebliche Dienststelle an und lassen sich mit dem angeblichen Mitarbeiter verbinden. - Fallen Sie am Telefon nicht auf Fragen zu ihren persönlichen Verhältnissen oder Lebensumständen herein. Sie müssen am Telefon niemandem sagen, ob sie allein leben, ob der Mann auf der Arbeit oder die Kinder in der Schule sind. Es geht am Telefon auch niemanden etwas an, ob sie Vermögen haben, welches Vermögen sie haben und wo oder wie sie es aufbewahren. "Wenn es zu solchen Fragen kommt, legen Sie einfach auf! Ziehen Sie sich im Zweifel Vertrauenspersonen hinzu. Rufen Sie zurück. Übergeben Sie in keinem Fall Geld, Schmuck oder anderes Vermögen an Unbekannte und überweisen Sie auch niemals Geld auf fremde Konten - erst recht nicht ins Ausland!" Stadtallendorf - Berauscht am Steuer Gleich zwei Autofahrer zog die Polizei Stadtallendorf am Mittwoch, 23. Mai, wegen des Verdachts des Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel aus dem Verkehr und veranlasste Blutproben. Um 14.30 Uhr ergab sich bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle auf der Niederkleiner Straße der Verdacht, dass ein Autofahrer unter Drogeneinfluss stand. Der entsprechende Test bestätigte den Verdacht, sodass für den 20 Jahre jungen Mann aus dem Ostkreis die Fahrt zu Ende war. Gegen 22.30 Uhr zeigte dann der Alkotest eines 57 Jahre alten Autofahrers aus dem Ostkreis über 0,8 Promille an. Die Polizei kontrollierte den Pkw direkt in der Stadt. Breidenbach - Müll verbrannt Der offensichtlich weithin sichtbare Schein lodernder Flammen führte am Mittwoch, 23. Mai, gegen 21.30 Uhr zu einem Einsatz von Feuerwehr und Polizei. In dem Garten brannte allerdings nicht zunächst vermutet die Hütte, sondern es brannten Abfälle. Das Feuer war bewacht und die Wehr musste nicht eingreifen. Allerdings ergaben die Ermittlungen, dass der Gartenpächter offenbar verbotenerweise Abfälle verbrannte. Dafür muss er sich demnächst verantworten. Martin Ahlich
mehr