Sag uns, was los ist:

(ots) /- Fahndung nach Verkehrsrowdy - Polizei schnappt 37-jährigen Unfallfahrer nach stundenlanger Suche Sittensen/A1. Nach einer über mehrere Stunden dauernden Suche nach einem Unfallflüchtigen haben Beamte der Autobahnpolizei Sittensen am späten Dienstagnachmittag einen 37-jährigen Mann aus Hamburg im benachbarten Landkreis Harburg aufgreifen können. Kurz vor 14 Uhr war der Polizei eine Nötigung und Straßenverkehrsgefährdung auf der Hansalinie A1 in Höhe der Rastanlage Grundbergsee gemeldet worden. Der Fahrer eines weißen BMW der 1er Reihe habe einen Autofahrer aus Osnabrück zunächst rechts überholt und dann auf 50 Stundenkilometer heruntergebremst. Bevor ihn die Autobahnpolizei aus dem Verkehr ziehen konnte, kam es gegen 14.10 Uhr zu einem Auffahrunfall durch den gesuchten Fahrer. Er war in Höhe Heidenau mit hoher Geschwindigkeit auf den vorausfahrenden Mercedes eines 27-jährigen Autofahrers aus Buxtehude aufgefahren. Der Mann aus dem Landkreis Stade zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Der Unfallverursacher versuchte mit seinem Wagen vom Unfallort zu flüchten. Zeugen konnten ihn jedoch auf dem Seitenstreifen der A1 ausbremsen und stoppen. Nun setzte der Fahrer seine Flucht zu Fuß fort. Er verschwand in einem angrenzenden Maisfeld. Die Polizei setzte bei der Suche nach ihm mehrere Streifenwagen und auch eine Drohne ein. Gegen 17 Uhr wurde die Fahndung zunächst erfolglos eingestellt. Eine Stunde später meldeten Anwohner der kleinen Ortschaft Birkenbüschen einen verdächtigen Mann. Er wurde von der Polizei als der gesuchte Unfallfahrer erkannt und festgenommen. Dabei leistete der 37-Jährige erheblichen Widerstand und verletzte einen Polizeibeamten. Der Hamburger stand erheblich unter Alkoholeinfluss. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 2,3 Promille. Weil der Mann angab, ihn erst nach dem Unfall getrunken zu haben, wurden ihm zwei Blutproben abgenommen. Die Polizei hält es für möglich, dass der 37-Jährige noch weitere Verkehrsteilnehmer gefährdet hat. Mitteilungen bitte an die Autobahnpolizei Sittensen unter Telefon 04282/594140. Tagestripp unter Drogeneinwirkung Sittensen/A1. Ein Tagestripp nach Amsterdam endete in der Nacht zum Mittwoch für drei junge Leute aus Schleswig-Holstein an einer Verkehrskontrolle der Autobahnpolizei Sittensen. Im Gespräch mit den Beamten berichtete der 26-jährige Fahrer von der Reise in die Niederlande, und dass er mit seinen Bekannten nun auf dem Weg nach Hause sei. Das wiederum veranlasste die Polizisten genau auf seine Fahrtüchtigkeit zu schauen. Ein Urintest zeigte, dass der Mann vor Fahrtantritt Marihuana geraucht haben dürfte. Er musste später eine Blutprobe abgeben. Bei den anderen Insassen, zwei 22-jährige Frauen, fand die Polizei ein paar Klemmbeutel mit Marihuana und einen mit Haschisch. Der 26-jährige Fahrer muss sich jetzt wegen der Fahrt unter Drogeneinfluss verantworten. Gegen alle drei wird zudem wegen der Verstöße nach dem Betäubungsmittelgesetz ermittelt. Taschendieb bestiehlt 93-Jährige Sittensen. Mehrere hundert Euro hat ein Taschendieb am Dienstagmittag einer 93-jährigen Frau in einem Discounter an der Stader Straße gestohlen. Die Dame war gegen 13.30 Uhr zum Einkaufen in dem Geschäft und hatte ihre Handtasche für einen kurzen Moment unbeaufsichtigt gelassen. Darauf hatte der Täter vermutlich gewartet. Er schnappte sich die Tasche mit Bargeld, Bankkarten und den Dokumenten der Seniorin. An der Realschule - Diebstahl aus Informatik-Raum Bremervörde. Unbekannte haben am Montag aus dem Informatik-Raum der Findorff-Realschule am Birkenweg mehrere elektronische Geräte gestohlen. Wie sich bei der Tatortaufnahme herausstellte, dürften die Täter zuvor ein Fenster geöffnet haben, um später auf diesem Weg in den verschlossenen Raum zu gelangen. Daraus nahmen sie einen Beamer, einen Bildschirm und ein Laptop mit. Unfall nach Sekundenschlaf Abbendorf. Bei einem Verkehrsunfall, vermutlich verursacht durch Sekundenschlaf, ist am Dienstagnachmittag ein 57-jähriger Autofahrer aus Rotenburg verletzt worden. Der Mann war gegen 16 Uhr auf der Landesstraße 131 mit seinem Wagen nach links von der Fahrbahn abgekommen und im Seitenraum mit einem Straßenbaum kollidiert. Er erlitt leichte Verletzungen. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund fünftausend Euro.
mehr 
(ots) /- Ruhezeiten für Lkw sind zwingend erforderlich und werden auch unterwegs gemacht. Dafür sind die Rastplätze da. Doch überall lauern die Täter. Es wird nicht nur in Häuser eingebrochen, sondern auch in Lkw-Auflieger oder Anhänger. Wie kann man sich davor schützen und wie verhält man sich, wenn man doch mal selbst betroffen ist? Diese Fragen behandelte der 172. Fernfahrerstammtisch der Polizeidirektion Lüneburg am vergangenen Mittwochabend an der Rastanlage Ostetal (Süd), direkt an der BAB 1. Als Referent konnte Polizeioberkommissar Laschka von der Autobahnpolizei Winsen/Luhe gewonnen werden. Dieser arbeitet derzeit im Ermittlungsdienst und befasst sich daher vermehrt mit Delikten wie Planenschlitzen oder Trickdiebstahl im Bereich der Autobahn und konnte so aus seinem umfangreichen Erfahrungsschatz zum Thema berichten. Einleitend präsentierte POK Laschka den 34 Teilnehmern statistische Besonderheiten. So konnten die aufmerksamen Zuhörer feststellen, dass die Autobahn 2 am Häufigsten von Planenschlitzern betroffen ist, dass die erfassten Taten von 2017 auf 2018 zurückgegangen sind und dass diese Taten die Wirtschaft mit einer Schadenshöhe von ca. 2,2 Mrd. Euro pro Jahr belasten. Polizeioberkommissar Laschka stellte daraufhin die Arbeitsweise der Täter dar. Hier wurde deutlich, dass die Täter immer mit mehreren Tätern und mehreren Fahrzeugen agieren und dass die Aufgaben aufgeteilt werden. Es gibt Späher, die das Umfeld beobachten, Schlitzer, die die Planen öffnen und Abräumer, die die Ware umladen. Die Ladung wird direkt vor Ort gesichtet. Bei der Auswahl der Ladung gibt es keine Grenzen. So werden zum Beispiel Paletten mit Reifen, Winterjacken oder Rasenmäher, aber auch Paletten mit Kaugummi oder Chips entwendet. Einzige Regel: Es muss sich gut verkaufen lassen. Wie wichtig das Thema bei den Teilnehmern war, zeigte sich dann an den angeregten Diskussionen. Hier ging es vor allem darum, ob auch aufgeschlitzte Planen ohne Ladungsdiebstahl oder verdächtige Personen gemeldet werden sollen. Dies wurde von POK Laschka mit dem Hinweis bejaht, bei Zeitdruck auch die Online-Wache nutzen zu können. Nur wenn alle Taten, auch die Versuchstaten, erfasst werden, kann die Polizei Tatzusammenhänge erkennen und zielorientiert reagieren. Zum Thema Trickdiebstahl klärte Polizeioberkommissar Laschka die Zuhörer über die Vorgehensweise auf, um die Erfolgsquote der Kriminellen zu reduzieren. Die Trickdiebe sprechen Lkw- und Pkw-Fahrer gezielt unter einem Vorwand an, damit ein Komplize unbemerkt auf der Beifahrerseite Wertgegenstände aus dem Fahrzeug entwenden kann. Abschließend hatte POK Laschka noch Präventionstipps und Verhaltensregeln auf Lager. Hier ist besonders wichtig, dass sich niemand selbst in Gefahr bringt, dass immer die Polizei gerufen wird und dass nichts am Tatort verändert wird. Viele Teilnehmer brachten hier eigene Erlebnisse zum Besten. Auch hier entstand wieder ein angeregter Wortwechsel. Ein Teilnehmer berichtete sogar von seinen Erfahrungen in London. Auch im majestätischen England kommt es zu Ladungsdiebstählen. Viele Fragen und Diskussionen während des Vortrages zeigten dem Moderatorenteam des Fernfahrerstammtisches wie interessiert dieses Thema durch die Teilnehmer verfolgt worden ist. POK Laschka konnte alle Fragen zufriedenstellend beantworten, so dass dieser Fernfahrerstammtisch wieder einmal erfolgreich war. Begleitet wurde dieser Fernfahrerstammtisch erneut von einem Fernsehteam, das all die emotionalen Momente im Verlauf des Abends einfing. Der ein oder andere Teilnehmer durfte sogar in einem Interview seine Erfahrungen und seine Stimmung preisgeben. Da der 01.05.2019 ein Feiertag ist, fällt der Mai-Stammtisch aus. Der nächste Fernfahrerstammtisch findet also am 05.06.2019 mit der Feuerwehr Sittensen wieder an der Rastanlage Ostetal in Fahrtrichtung Hamburg, statt.
mehr