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Altenbeken und der Bahnhof Mitte des 19. Jahrhunderts wurde mit dem Eisenbahnbau die Grundlage für das heutige Altenbeken gelegt. Die Gemeinde entwickelte sich zu einem wichtigen bundesweiten Verkehrsknoten. Und obwohl Altenbeken im Streckennetz der Bahn nach wie vor eine bedeutende Rolle spielt, sind einige Bahnliegenschaften entbehrlich geworden. Das Empfangsgebäude zum Beispiel, dass bis vor wenigen Jahren noch die Bahnhofsgaststätte beherbergte. Diesen Leerstand nahm ein Bahnreisender zum Anlass, um eine Anregung für eine Nachnutzung als Hostel für Touristen zu geben. Darüber wurde jüngst im Ausschuss für Gemeindeentwicklung diskutiert. Bürgermeister Hans Jürgen Wessels brachte zunächst die in den letzten Jahren getätigten Millionen-Investitionen der Bahn in Infrastrukturmaßnahmen am Altenbekener Bahnhof in Erinnerung. Er verwies auf die Sanierung des Rehbergtunnels, die Bahnsteiganpassungen und barrierefreien Zugänge, die Erneuerung der Gleisfelder und die erst in diesem Sommer erfolgte Renovierung des Warteraumes und die Aufstellung der Eggesofas. Seit der Schließung der Bahnhofsgaststätte vor einigen Jahren steht das Empfangsgebäude zum Verkauf. Die Gemeinde habe zusammen mit dem Eigentümer Bahn verschiedene Projektideen, zum Beispiel unter Mitwirkung der Hochschule OWL entwickelt, sei immer wieder in Gesprächen mit der BahnflächenEntwicklungsGesellschaft oder der Bezirksregierung. Die Insellage mit der schwierigen Anfahrtssituation, die Denkmaleigenschaft des Gebäudes und zu erwartende hohe Investitionskosten hätten bislang positive Ergebnisse verhindert, so das Gemeindeoberhaupt. Zwar seien vielversprechende Nutzungskonzepte entwickelt worden, ohne Fördergelder scheine eine Umsetzung jedoch nicht realistisch. Gleichwohl werde sich die Gemeinde weiter für eine sinnvolle Nachnutzung einsetzen und auch die Bahn werde weiterhin bausubstanzerhaltende Maßnahmen durchführen.
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