Sag uns, was los ist:

  • 0Likes
  • 0Shares

Polizei muss Randalierer gleich dreimal in Gewahrsam nehmen

whatsapp shareWhatsApp

(ots) - Zunächst randalierte ein 40-jähriger Obdachloser

am 01.02.2010 in einem Weidenauer Reisebüro. Dort nämlich saß der

Alkoholisierte auf einem Stuhl - mit einer Flasche Schnaps neben sich

  • und weigerte sich, den Laden zu verlassen. Da er sich auch

gegenüber den alarmierten Polizeibeamten äußerst aggressiv gebärdete,

wurde ihm schließlich ein Platzverweise erteilt, dem er allerdings

nur zögerlich nachkam.

Zwei Stunden später musste die Polizei dann erneut hinzugezogen

werden: Diesmal randalierte der 40-Jährige in der Notaufnahme des

Weidenauer Krankenhauses. Dies sogar so arg, dass er andere Patienten

durch sein Verhalten vertrieb.

Nun allerdings war "Schluss mit lustig" und der üble Störenfried

wurde in Handschellen zur Polizeiwache in die Ausnüchterungszelle

verbracht.

Nachdem er dort seinen Rausch ausgeschlafen hatte und

infolgedessen danach von der Polizei wieder entlassen werden musste,

ließ der 40-Jährige sich im weiteren Verlauf des 02.02.2010 mit einem

Rettungswagen in die chirurgische Ambulanz eines anderen Siegener

Krankenhauses einliefern. Dort randalierte er sodann erneut und

pöbelte erneut umher. Zum Abrechnen und Ausweisen benutzte er zu

allem Überfluss auch noch eine Krankenkassenkarte einer völlig

anderen Person. Folgerichtig ging es für den 40-Jährigen dann erneut

auf quasi direktem Weg von der chirurgischen Ambulanz des

Krankenhauses in die Polizeigewahrsamszelle.

Da aber aller guten Dinge bekanntlich drei sind, endet die

Geschichte hier noch nicht ganz, sondern erfährt noch eine letzte

Ergänzung. Denn am Abend des 02.02.2010 fiel der alkoholisierte

Obdachlose erneut im Krankenhaus als Randalierer auf. Aufgrund

seiner Aggressivität stellte er nun sogar eine Gefahr für das

Krankenhauspersonal dar und musste deshalb zur Verhinderung weiterer

Straftaten ein drittes mal innerhalb kurzer Zeit in Gewahrsam

genommen werden.

Wegen verschiedenster Straftaten ermittelt nun das Siegener

Kriminalkommissariat gegen den 40-Jährigen. Weil er sich mit einer

falschen Krankenversicherungskarte ausgewiesen hatte, wird auch wegen

eines so genannten Abrechnungsbetruges im Gesundheitswesen gegen den

Obdachlosen ermittelt.

Außerdem informierte die Polizei die zuständige Ordnungsbehörde, um

eine abschließende Lösung im Hinblick auf eine mögliche Unterbringung

des 40-Jährigen zu erwirken.

Ort
Veröffentlicht
03. Februar 2010, 12:01
Autor
whatsapp shareWhatsApp