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Praktisch perfekte Plastikbecher

Selbst produziert: GSA-Schüler erproben sich im Chemie-Unternehmen Covestro

Von der Idee zum fertigen Produkt - dazwischen liegen oft viele Schritte. Nur selten überblickt man diesen Prozess noch im täglichen Gebrauch. Gut also, wenn man in die Herstellung Einblick gewinnen kann. EF-Schülerinnen und -Schüler der beiden Chemielehrerinnen Sabine Refrath-Jonen und Simone Pullwitt hatten diese Möglichkeit dank des Schülerlabors der Covestro AG in Köln, einer Sparte der besser bekannten Bayer AG. Covestro (der Firmenname ist ein Kürzel aus collaboration, invest und strong) ist auf die Produktion von Werkstoffen spezialisiert. Dort schlüpften die Schülerinnen und Schüler einfach selbst in die Rolle der Hersteller. Um ein ausgewähltes Produkt - einen Plastikbecher - gemeinsam auf den Markt zu bringen, bildeten sie Gruppen mit unterschiedlichen Arbeitsaufträgen. Und stellten dabei fest: Selbst in einem so simplen Gegenstand steckt jede Menge Gehirnschmalz.

Welche Farbe soll der Becher haben? Dazu machte sich das "Design-Team" Gedanken, während das "Forschungs-Team" Testreihen zu Materialeigenschaften anstellte. Ein Technik-Team sollte anschließend den fertigen Plan umsetzen. Letztes Wort indes hatte die Gruppe "Finanzen", die Stückkosten und Gewinnmargen bestimmte. Zuletzt wurden die produzierten Polycarbonat-Becher noch kritisch auf ihre Tauglichkeit geprüft. Und die Marketing-Mannschaft stellte ein Werbe-Video her, um auch Skeptiker davon zu überzeugen, dass die getroffene Farbwahl - blau - die richtige Entscheidung war. Viel Arbeit also, doch eine, die sich auszahlte. Zufriedenes Fazit der Schüler zur Becher-Produktion: "Sie sind makellos!" Klar, dass jeder ein Erinnerungs-Exemplar mit nach Hause nehmen durfte. (ml.)

Nicht ohne weißen Kittel: Die GSA-Schülerteams im Labor

(Foto: Wilms/Over)

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Veröffentlicht
10. Februar 2017, 00:00
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