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Patrik Stöcker wird Ruderweltmeister

Bei den Ruderweltmeisterschaften am Wochenende wurde Patrik Stöcker vom Siegburger Ruderverein im leichten (70 kg Mannschaftsschnitt) Männerdoppelvierer in Rotterdam Weltmeister. Die Mannschaft von Stöcker holte bei den Weltmeisterschaften unmittelbar nach den olympischen Spielen, die einzige Goldmedaille für den Deutschen Ruderverband. Zusammen mit Cedric Kuhlbach (Karlsruhe), Florian Roller (Stuttgart) und Johannes Ursprung (Frankfurt) fuhr Stöcker bei starkem Gegenwind souverän zu Gold. Nach dem Vorlauf war damit zunächst nicht zu rechnen. Hier siegte noch das Boot aus der Ukraine. Erst über den Hoffnungslauf kam die Mannschaft um Stöcker richtig in Fahrt und im Finale gab es dann kein Halten mehr. Trotz der schlechteren Bahn setzte sich die Mannschaft um den Siegburger vom Start weg in Führung. Erst als die Weltrekordhalter aus Griechenland und die Vorjahresweltmeister aus Frankreich auch bei der Streckenhälfte kein Mittel gegen die starken Deutschen fanden begannen die nebenherfahrenden Trainer langsam daran zu glauben, dass sich die offensive Taktik des deutschen Bootes auszahlen könnte. Als dann auch die Attacke der Franzosen auf den letzten 500 m erfolgreich abgewehrt wurde, war der Jubel im Ziel, bei Mannschaft und mitgereisten Fans überwältigend. Stöcker fuhr insgesamt den dritten WM-Titel bei einer offenen Weltmeisterschaft für den Siegburger Ruderverein ein. Lediglich Erik Ring (leichter Vierer 1987) und Vallerie Viehoff (leichter Doppelvierer 1998) konnten sich einen Titel bei den Ruderweltmeisterschaften in der offenen Altersklasse zuvor sichern.

Patrik Stöcker jubelt im Bug

Sprung bei der Siegerehrung von rechts: Patrik Stöcker; Florian Roller; Johannes Ursprung; Cedric Kuhlbach

Florian Roller (links) und Patrik Stöcker

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Veröffentlicht
02. September 2016, 00:00
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02. September 2016, 00:00
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