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Neuer Schwerpunkt in der Orthopädie:

Die Wirbelsäulenchirurgie in den GFO Kliniken Troisdorf

Die GFO Kliniken Troisdorf erweitern ihr Behandlungsspektrum:

In der Betriebsstätte St. Josef in der Innenstadt wurde jetzt ein neuer Bereich für Wirbelsäulenchirurgie eröffnet, 15 - 20 Betten stehen für Rückenpatienten zur Verfügung.

Die ärztliche Leitung hat Dr. med. Günter J. Raderschadt. "Natürlich hat die Orthopädie in unserem Haus aufgrund der Expertise von Prof. Dr. Koch langjährige Erfahrung mit der Wirbelsäulenchirurgie. Gleichwohl freue ich mich, dass wir uns jetzt mit einem eigenen Bereich auf das Leistungsspektrum konzentrieren zu können."

Schwerpunkt ist die Behandlung von Erkrankungen der Brust- und Lendenwirbelsäule.

Dr. Raderschadt betont, dass die weit verbreitete Vorstellung aufwändiger Operationen und quälend langer Liegezeiten in seiner Disziplin überholt ist. Eher die Regel als die Ausnahme sind ambulante Operationen unter örtlicher Betäubung oder nur kurze stationäre Aufenthalte, etwa bei der Teilentfernung von Bandscheiben oder der "Überflutung" von Bandscheiben oder Wurzeln mit Medikamenten sowie Wirbelgelenksverödungen. Dr. Raderschadt: "Eine große Operation ist immer das letzte Mittel. Zuvor prüfen wir alle alternativen Therapiemöglichkeiten. "Zahlen belegen seine Aussage: 300 Operationen standen im vergangenen Jahr 400 minimal-invasive Eingriffe und 200 konservative Therapien gegenüber. Dr. Raderschadt ist im Vorfeld die ausführliche Abstimmung eines Therapiekonzepts mit dem Patienten besonders wichtig.

Durch ein großes Spektrum minimal-invasiver und mikrochirurgischer Behandlungen wird die Gefahr von Beschädigungen umliegenden Gewebes stark verringert. Bei einem Bandscheibenvorfall etwa können Patienten meist kurz nach der OP wieder aufstehen, die Schmerzlinderung beginnt umgehend. Physiotherapeuten beginnen zielgerichtet mit der Mobilisation. Der Krankenhausaufenthalt kann beispielsweise bei einem Bandscheibenvorfall auf drei bis vier Tage begrenzt werden.

Unter anderem gehören zum Behandlungsspektrum Operationen, die nach Wirbelbrüchen eine Stabilisierung herbeiführen, die Beseitigung von Verengungen im Wirbelkanal und Eingriffe, die die Bewegungsfähigkeit der gesamten Wirbelsäule erhalten. Ein Alleinstellungsmerkmal ist Dr. Raderschadt zufolge die Alterstraumatologie, etwa bei einer Osteoporose, die zu Wirbelbrüchen geführt hat.

Betroffene Wirbel können mit Schrauben und einem medizinischen Zement versorgt und die Belastbarkeit wiederhergestellt werden.

Dr. Raderschadt verzeichnet eine große Nachfrage und geht davon aus, dass die Zahl der Betten schon bald erhöht werden muss.

"Wir schließen eine Lücke in der Versorgung der Region. Ein großer Vorteil ist, dass wir das gesamte Behandlungsspektrum von der einfachen Spritze bis zur langstreckigen Versteifung einer instabilen Wirbelsäule anbieten und uns nicht auf einzelne Methoden beschränken".

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Veröffentlicht
05. Mai 2017, 00:00