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Kreisarchivarin Dr. Claudia Maria Arndt führt über den jüdischen Friedhof in Siegburg

Exkursion im Rahmen der Veranstaltungsreihe 2014 der Gedenkstätte „Landjuden an der Sieg"

Rhein-Sieg-Kreis (hei) - Wie schriftliche Zeugnisse beweisen, existierte in Siegburg unter dem Schutz der Abtei bereits Ende des 12. Jh. eine jüdische Gemeinde. Nach mehreren Jahrhunderten der Abwesenheit, siedelte sie sich zum Ende des 17. Jh. in der Holzgasse wieder an, wo sich u. a. die Synagoge und das Ritualbad (Mikwe) befanden. Vor allem der alte jüdische Friedhof an der Heinrichstraße stellt mit seinen fast 350 Grabstellen ein noch heute sichtbares Zeichen für die Existenz einer jüdischen Gemeinde in Siegburg dar. Obwohl er vermutlich schon im Mittelalter an dieser Stelle bestand, wird der älteste Grabstein auf das Jahr 1696 datiert, die Belegungszeit erstreckt sich bis ins 20. Jh.

Bei dem Rundgang sollen sowohl die Geschichte der jüdischen Gemeinde als auch einzelne Grabstätten sowie jüdische Bestattungsriten im Allgemeinen vorgestellt werden.

Die Führung findet am Donnerstag, 06.08.2015, von 18.30 Uhr bis 19.30 Uhr, statt.

Eine Voranmeldung ist nicht nötig. Treffpunkt ist vor dem Eingang zum jüdischen Friedhof Siegburg an der Heinrichstraße. Der Eintritt ist frei. Die männlichen Teilnehmer werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen.

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Veröffentlicht
31. Juli 2015, 00:00
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