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Konzertvorankündigung

Zu außergewöhnlichen Konzerten in St. Servatius erscheinen seit der Wiedereröffnung Postkarten, die die Konzertdaten enthalten und ein zum Konzert passendes Motiv aus der Kirche zeigen würden.

Nun erschien die zweite Karte, die zur Mitnahme kostenfrei in der Servatiuskirche ausliegt und auf folgendes Konzert hinweist:

19. März, 18.30 Uhr: STABAT MATER von Giovanni Battista Pergolesi.

Eintritt 12/6 € kein Vorverkauf!

Sopran: Maria Rudin; Alt: Guadalupe Larzabal: Konzertmeisterin: Andrea Keller, Solisten von L´arte del modo.

Das Motiv der Karte zeigt eine beachtete Pieta, die 1918 als Stiftung durch „die Mütter der Pfarrei" der Kirche geschenkt wurde. Sie wurde durch den Kölner Bildhauer Johann Baptist Schreiner, ein zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Rheinland bekannter Bildhauer gefertigt.

Sie zeigt sich bei näherer Betrachtung als überaus ausdrucksstark, das Todesgesicht Christi ist geradezu erschütternd.

Die trauernde Muttergottes mit ihrem toten Sohn auf dem Schoß - eine bekannte Gruppe der Klage, der Trauer, von der man sich gut vorstellen kann, dass Mütter im 4. Kriegsjahr des Ersten Weltkrieges sich in ihr wiederfanden und das Geld zusammenbrachten, obwohl zu Kriegszwecken schon unzählige Spenden aus der Bevölkerung gesammelt worden waren.

Der der Vertonung zugrunde liegende Text ist ein mittelalterliches Gedicht, das die hl. Jungfrau Maria, die Mutter Jesu, in ihrem Schmerz um ihren gekreuzigten Sohn besingt.

Als eine der schönsten Vertonungen aus der Barockzeit kommt nun (siehe Angabe oben) das STABAT MATER von Giovanni Battista PergolesiI in der Servatiuskirche zur Aufführung.

Wer in der Fastenzeit Trauer in musikalischer Umsetzung erleben möchte, sich vielleicht auch spirituell dadurch in die Karwoche mitnehmen lassen möchte, dem sei dieses Konzert unbedingt empfohlen.

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Veröffentlicht
04. März 2016, 00:00
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