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Bundespolizei warnt: Gefährlicher Aufenthalt auf Kesselwaggon! Jugendlicher nach Stromschlag mit Rettungshubschrauber in Klinik

(ots) - Ein Jugendlicher wurde am Samstagnachmittag (28.05.2011) gegen 13:20 Uhr durch einen Stromschlag im Bahnhof Schwerte schwerst verletzt. Der 16-Jährige kletterte auf einen Kesselwaggon und näherte sich der hochspannungsführenden Oberleitung, wodurch ein Lichtbogen mit 15.000 Volt durch seinen Körper fuhr.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Bundespolizei hielt sich der junge Mann aus Schwerte mit mehreren Jugendlichen im Alter von 14 bis 16 Jahren auf den Rangiergleisen im Bahnhof auf.

Das Unfallopfer kletterte leichtsinnig auf einen Kesselwaggon und unterschritt dabei den Mindestsicherheitsabstand von 1,50 Meter zur Oberleitung. Dabei entwickelte sich ein so genannter Lichtbogen mit 15.000 Volt Hochspannung, der den Körper des Jugendlichen durchfuhr. Er stürzte von dem Kesselwaggon in die Tiefe und blieb neben dem Gleiskörper regungslos liegen.

Der schwerst Verletzte wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht; seine Freunde erlitten einen Schock.

Auf Grund der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme war der Bahnhof Schwerte bis 14:50 Uhr gesperrt. Die weiteren Ermittlungen der Bundespolizei dauern an.

In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei vor Leichtsinn! Der Aufenthalt in den Betriebsgleisen, auf Güterwaggons oder in der Nähe der Oberleitung ist lebensgefährlich! Wird der Mindestabstand von 1,50 Meter zur Oberleitung unterschritten, kann auch ein Stromüberschlag erfolgen, ohne das die Leitung mit 15.000 Volt berührt werden muss, wie dieser Sachverhalt auf tragische Weise zeigt.

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Veröffentlicht
28. Mai 2011, 13:32
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