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Dauerhaft bleibenden Flüchtlingen eine Perspektive geben! Viel wird in diesen Tagen über die Aufnahme von Flüchtlingen und asylsuchenden Menschen diskutiert. Für die SPD ist dabei klar, dass die Zuwanderungszahlen wieder sinken müssen. Hier sind EU, Bund und Land gefordert. Genauso gilt aber für Sozialdemokraten: Wenn Menschen in Not zu uns kommen, wollen wir ihnen helfen und an ihrer Seite stehen. Für die SPD geht es deshalb zunächst darum, allen Flüchtlingen, die nach Schwalmtal kommen, eine menschenwürdige Unterkunft zu bieten. Dank eines breiten politischen Konsenses, des beeindruckenden Engagements von Asylkreis und weiteren ehrenamtlichen Helfern ist das bislang gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung gelungen. Klar ist aber auch: Ein großer Teil der in Schwalmtal ankommenden Flüchtlinge wird dauerhaft bei uns bleiben. Das führt zu neuen Herausforderungen, z. B. für die Schwalmtaler Kindertagesstätten und Schulen genauso wie für den Wohnungsmarkt. Dabei dürfen die Probleme der Unterbringung von Flüchtlingen nicht gegen die Bedürfnisse der einheimischen Bevölkerung ausgespielt werden. So ist etwa fehlender bezahlbarer Wohnraum für Einheimische kein Grund, gegen Flüchtlinge zu argumentieren. Wir benötigen beides, mehr bezahlbare Wohnungen für alle in Schwalmtal lebenden Menschen. In diesem Sinne muss die Frage nach einer Bleibeperspektive auf die politische Tagesordnung. Die SPD-Ratsfraktion hat deshalb beantragt, dass die Verwaltung in Zusammenarbeit mit Vertretern der Ratsfraktionen, des Schwalmtaler Asylkreises, und der Zivilgesellschaft (Sportvereine, Unternehmerschaft etc.) ein Konzept zur Betreuung und Integration der in Schwalmtal dauerhaft bleibenden Flüchtlinge ausarbeiten soll. Diesem Antrag sind die übrigen Ratsfraktionen gefolgt; die Herausforderung, dauerhaft in Schwalmtal bleibenden Flüchtlingen eine Perspektive zu geben, kann in Angriff genommen werden.
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