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Polizei bittet um erhöhte Vorsicht

(ots) - Am Donnerstag sind in einigen Ortsteilen der Städte Bestwig, Schmallenberg und Olsberg Personen aufgetreten, die an Haustüren anschellten und gebettelt haben. Es handelte sich um Frauen, Männer, aber auch um Kinder. Besorgte Bürger informierten die Polizei, die die bettelnden Personen auch antreffen konnten. Es handelt sich in diesen Fällen um Gruppen aus Rumänien. Straftaten wurden in diesem Zusammenhang polizeilich nicht bekannt. In einigen Fällen gaben sich die Bettler auch als Flüchtlinge aus. Diese Behauptung entsprach aber in keinem der polizeilich bekannten Fälle der Wahrheit.

Grundsätzlich ist Betteln in Deutschland nicht verboten und jeder kann und muss für sich persönlich entscheiden, ob er etwas geben möchte oder nicht. Aggressives Betteln ist jedoch untersagt. Dies liegt beispielsweise vor, wenn ein Fuß in die Haustür gestellt wird, damit diese nicht geschlossen werden kann, die Hausbewohner beleidigt werden oder sich die Bettler trotz einer ablehnenden Haltung der Hausbewohner nicht entfernen und immer wieder nachhaken.

Die Polizei bittet alle Personen, die um Spenden ersucht werden um eine erhöhte Wachsamkeit. Denn in Ausnahmefällen kommt es auch vor, dass das Anschellen an Haustüren und das Betteln für Trickdiebstähle und ähnliches genutzt werden. Die Polizei geht allen eingehenden Hinweisen nach, um zu klären, wer dort bettelt und mögliche Straftaten zu verhindern.

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Veröffentlicht
30. Oktober 2015, 11:55