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(ots) - Rheda-Wiedenbrück (CK) - Im Rahmen der "Aktion Speiche" waren Polizeibeamte am Donnerstagmorgen (18.09.) im Stadtgebiet unterwegs und kontrollierten hier Fahrradfahrer. Gegen 06.45 Uhr sollte ein 19-jähriger Radfahrer in Höhe der Polizeiwache auf der Hauptstraße angehalten und überprüft werden, da er ohne Licht unterwegs war. Als ein Polizeibeamter den jungen Rheda-Wiedenbrücker deshalb aufforderte anzuhalten, beleidigte er den Beamten aufs Übelste. Nachdem der 19-Jährige sein Rad schließlich doch gestoppt hatte, verweigerte er die Angabe seiner Personalien. Als die Polizeibeamten ihn deshalb nach Personalpapieren durchsuchen wollten, wehrte er sich so sehr gegen diese Maßnahme, dass ihm schließlich kurzfristig Handfesseln angelegt werden mussten. In der Polizeiwache wurden dann seine Ausweisdokumente nach erfolgter Durchsuchung gefunden. Gegen den jungen Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung eingeleitet. Um 09.10 Uhr bemerkten dieselben Polizeibeamten auf der Straße Neuer Wall eine Radfahrerin, die gegen das Rechtsfahrgebot verstoßen hatte. Als die Beamten die Frau daraufhin baten anzuhalten und ihr den Grund des Anhaltens nannten, stieg sie wieder auf ihr Rad und wollte einfach weiterfahren. Ein Polizeibeamter konnte die Frau jedoch am Ärmel festhalten und so am Wegfahren hindern. Daraufhin ließ die Frau ihr Rad fallen. Auch Nachfragen nach ihrer Identität beantwortete die 27-Jährige zunächst nicht. Vielmehr versuchte sie weiterhin, sich der Kontrolle zu entziehen und einfach weiterzugehen. Die Polizeibeamten mussten die Frau, die sich wehrte und immer wieder versuchte sich loszureißen, zusammen festhalten und einfache körperliche Gewalt anwenden, um sie am Weglaufen zu hindern. Gegen die Rheda-Wiededenbrückerin wurde schließlich ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
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