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(ots) /- Von Ende Februar bis April 2019 kam es in Schleswig, insbesondere im Stadtteil Friedrichsberg, zu einer auffälligen Häufung von Einbrüchen in Werkstätten, Schulen, einen Imbiss und weitere überwiegend gewerblich genutzte Objekte, die teilweise bis zu drei Mal angegangen wurden. Insgesamt wurden annähernd 30 Taten registriert, bei welchen aufgrund örtlicher und zeitlicher Zusammenhänge sowie Übereinstimmungen in der zumeist dilettantischen Vorgehensweise ein Tatzusammenhang zu vermuten war. Hierbei kam es zu teils erheblichen Sachschäden. Beispielsweise entwendeten die Täter am 18.04.19 aus einer Werkstatthalle einen PKW, welchen sie nach nur kurzer Fahrt mit Motorschaden zurücklassen mussten - die Täter wussten nicht, dass seitens des Werkstattpersonals zur Durchführung von Arbeiten das Motoröl aus dem Fahrzeug abgelassen wurde. Aufgrund von Spuren und nachfolgenden Ermittlungen fiel der Tatverdacht auf drei bereits polizeibekannte Jugendliche und Heranwachsende im Alter von 16 bis 20 Jahren. Bei einer Durchsuchungsmaßnahme am 23.04.2019 konnte Stehlgut aus einer Vielzahl von Taten in der Wohnung des einen Tatverdächtigen aufgefunden und an die rechtmäßigen Eigentümer ausgehändigt werden. Im Rahmen der nachfolgenden Vernehmungen räumten die jungen Männer die vorgehaltenen Taten überwiegend ein. Während die beiden jüngeren Tatverdächtigen nach Durchführung aller polizeilichen Maßnahmen entlassen wurden, musste ein 20-jähriger Tatverdächtiger am gestrigen Tage eine Untersuchungshaft in anderer Sache antreten, nachdem eine in dieser Sache ergangene Haftverschonung aufgrund der neuen Erkenntnisse aufgehoben wurde.
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