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(ots) /- Der offizielle Start des Wacken Open Air verlief aus Sicht der Polizei friedlich. Zwar hatten die Einsatzkräfte nicht wenig zu tun, vielfach waren es jedoch nur Streitigkeiten, die geschlichtet oder Verkehrsbehinderungen, die behoben werden mussten. Bei dem Gros der von gestern auf heute notierten Straftaten handelt es sich um Eigentumsdelikte. Mehr als 20 Besucher zeigten den Verlust ihres Portemonnaies aus einer Tasche an, rund 20 Metalheads meldeten einen Diebstahl aus ihrem Zelt. Die meisten der Betroffenen hatten ihre Unterkünfte nicht verschlossen und Geld und Fahrzeugschlüssel darin deponiert. Leichtes Spiel für die Täter, die so nicht nur ungehinderten Zugang zum Zelt, sondern auch zum Auto erhielten. Abgesehen hatten die Unbekannten es zumeist auf Bargeld. Einen Täterhinweis erlangte die Polizei in keinem der Fälle. Ein teures Bad nahm am Nachmittag ein Metal-Fan, der zu Gast im Wackener Schwimmbad war. Ihm entwendete ein Langfinger 500 Euro und verschwand damit über alle Berge. Vier Männer mussten am Nachmittag ihren in einer Dose verwahrten Vorrat an Marihuana einer Streife übergeben. Das Behältnis entdeckte ein Mitarbeiter der Security bei den Besuchern im Alter von 46, 47 und 50 Jahren bei einer Kontrolle an einem Eingang zum Festivalgelände. Die Beschuldigten müssen sich nun wegen des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln verantworten. Eine Anzeige wegen der Beleidigung handelte sich ein Hamburger ein, als er sich um 01.30 Uhr vor einen langsam fahrenden Streifenwagen stellte und diesen damit zum Anhalten zwang. Der 24-Jährige sah die zwei im Fahrzeug sitzenden Beamten an und zückte grundlos seinen Mittelfinger. Der Stinkefinger galt zweifelsfrei den Polizisten, die darauf die Personalien des Mannes feststellten. Merle Neufeld
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