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(ots) /- Am späten Ostersonntagabend, den 21.04.2019 gegen 23:18 Uhr fuhr sich ein 110 m langes Gütermotorschiff bei RKM 573.200, rechtsrheinisch fest. Das Fahrzeug war mit rund 1700 t Roheisen beladen und befand sich auf der Fahrt von Rotterdam nach Germersheim. Beim Versuch vor Anker zu gehen, kam das Schiff außerhalb der Fahrrinne fast quer im Rhein liegend fest. Mit Hilfe eines Bergeunternehmens und eines Containerschiffes wurde unter Aufsicht des zuständigen Strommeisters das Gütermotorschiffes am Ostermontag gegen 02:00 Uhr wieder freigeschleppt. Nach einer technischen Überprüfung konnte das Fahrzeug seine Fahrt zum nächsten Liegeplatz fortsetzten. Die Schifffahrt wurde nicht beeinträchtigt. Bereits am Samstagabend gegen 17:00 Uhr hatte der Schiffsführer eines Gütermotorschiffes Glück im Unglück, nachdem er nach einer vorangegangenen Grundberührung in Höhe der Ortslage Bacharach Wassereinbruch im vorderen Teil seines Schiffes feststellte. Da ein Abpumpen der eingedrungenen Wassermengen mit bordeigenen Mitteln nicht möglich war, konnte durch die freiwilligen Feuerwehren St. Goar, St. Goarshausen und Oberwesel mittels Einsatz von Tauchpumpen das Fahrzeug in Höhe der Ortslage St. Goarshausen stabilisiert werden. Nach einer erfolgten Überprüfung der Leckage wurde die Weiterfahrt bis nach Koblenz gestattet. Hier erfolgte im Laufe des Ostersonntags der Einsatz eines Tauchers, um die notwendigen Reparaturarbeiten durchzuführen. Durch den Unfall wurden keine Personen verletzt. Die Ladung wurde nicht in Mitleidenschaft gezogen.
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