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(ots) - Am Donnerstag 24.01.2013 wurde eine Schwerpunktkontrolle der Polizei im Rhein-Sieg-Kreis zur Bekämpfung der Verkehrsunfälle unter Drogeneinfluß durchgeführt. Im Rahmen dieser Schwerpunktkontrollen wurden in eine Vielzahl von Fahrzeugen kontrolliert, die vorher durch erfahrene Beamte mit geschultem Auge selektiert wurden. Der Auftrag war zudem auch Fahrzeuge aus dem fließenden Verkehr herauszufiltern, die in das Raster der Wohnungseinbrecher passen. Aus diesem Grund beteiligten sich auch Kripo-Beamte an dem Einsatz. Das Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten ( kurz LAFP ) führt regelmäßig Fortbildungsveranstaltung zur Erkennung von Drogen im Straßenverkehr durch. Dieses Seminar beinhaltet auch eine Echtkontrolle in einer Kreispolizeibehörde. Seit letztem Jahr kooperiert das LAFP erfolgreich auch mit der Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg. An diesem Donnerstag nutzte das LAFP die Schwerpunktkontrolle, um 19 Seminarteilnehmer an die Kunst der Drogenerkennung in der Praxis heranzuführen. Insgesamt waren 40 Polizeibeamte zwischen 13.00 und 16.30 Uhr im Einsatz. Als Kontrollstelle diente der Parkplatz neben dem Jugendzentrum Bonner Straße in Sankt Augustin. Den Einsatz unterstützte auch die Stadt Sankt Augustin. Sie stellte bereits am Vortag Absperrmaterial bereit, das in der Nacht von den Mitarbeitern der Polizeiwache Sankt Augustin aufgestellt wurde, um den Parkplatz für die Kontrolle abzusperren. Außerdem wurden Räumlichkeiten im Jugendzentrum für Drogenvortests zur Verfügung gestellt. Bereits um 13.20 Uhr wurde der erste Fahrzeugführer positiv auf den Konsum Cannabis getest, fünfzehn Minuten später der zweite. Die Drogenvortests wurden im Jugendzentrum durchgeführt. Die anschließenden Blutproben konnten ebenfalls im Jugendzentrum von einer Ärztin abgenommen werden. Die Ärztin stand für die gesamte Kontrollzeit bereit. 7 Drogentests zeigten eine postives Ergebnis, welches weitere polizeiliche Maßnahmen nach sich zog. Ein Straf- und sechs Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. Die Probanten müssen sich nun auch auf Anordnung des Straßenverkehrsamtes einer medizinisch- psychologischen Untersuchung stellen. Zusätzlich wurden natürlich auch sonstige Verstöße konsequent geahndet. Anzeigen wegen mangelhafter Ladungssicherung, Telefonieren während der Fahrt, fehlender Gurtsicherung sowie technischer Fahrzeugmängel wurden aufgenommen. Ein Fahrer wurde festgenommen, weil er wegen illegalen Aufenthalts in der Bundesrepublik auf der Fahndungsliste stand.(Ri)
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