Sag uns, was los ist:

(ots) /- Die Polizei wurde am Mittwoch (01.08.2018) gegen 16.20 Uhr von mehreren Zeugen alarmiert, weil in der Autobahnausfahrt der A560 an der "Hellweg-Kreuzung" in Sankt Augustin Autofahrer aufeinander einschlagen sollen. An der Einsatzstelle trafen die Polizisten auf einen leicht verletzten 54-jährigen Niederkasseler und einen ebenfalls leicht verletzten 76 Jahre alten Mann aus Alfter. Der 76-Jährige war in Begleitung seiner 72-jährigen Ehefrau. Nach Angaben der Kontrahenten waren beide mit ihren Autos auf der A560 in Richtung Hennef unterwegs. Der 76-Jährige soll dabei bereits seit Bonn den linken Fahrstreifen benutzt haben. Dadurch fühlte sich der dahinterfahrende 54-Jährige provoziert und war nach eigenen Angaben neben den 76-jährigen gefahren und habe ihn auf das Rechtsfahrgebot hinweisen wollen. Nach Angaben des Ehepaares aus Alfter war er dicht aufgefahren und habe zusätzlich die Lichthupe benutzt. Als der Mann aus Niederkassel dann auf der rechten Fahrspur neben dem Wagen des Ehepaares fuhr, soll die 72-jährige Ehefrau ihm den Mittelfinger gezeigt haben. An der Autobahnausfahrt zur Einsteinstraße sind beide Verkehrsteilnehmer von der Autobahn abgefahren und mussten wegen der Rotlicht zeigenden Ampel anhalten. Der 54-jährige Niederkasseler stieg aus seinem Fahrzeug aus und ging zu dem anderen Wagen. Dort kam es zu einer handfesten Auseinandersetzung mit dem ebenfalls ausgestiegenen 76-jährigen Senior. Wer die Schlägerei angezettelt hatte, da gingen die Aussagen auseinander. Das der Niederkasseler von der Ehefrau des 76-Jährigen mit einem Regenschirm beworfen und nicht getroffen wurde, ist nach Angaben der Beteiligten unstrittig. Die leichten Verletzungen der beiden "Streithähne" mussten nicht weiter behandelt werden. Die Polizei ermittelt nun gegen die drei Personen wegen des Verdachts der Körperverletzung, versuchter gefährlicher Körperverletzung, Nötigung und Beleidigung. (Bi) Folgen Sie uns auch auf Facebook unter @polizei.nrw.su oder Twitter unter polizeinrwsu.
mehr 
(ots) - Auf der Bonner Straße (Bundesstraße 56/ B56) in Sankt Augustin kam es am 10.11.2015 gegen 23:15 Uhr zu einem Verkehrsunfall, bei dem Sachschaden in Höhe von rund 3500 Euro entstanden ist. Ein 33-jähiger Mann aus Asbach befuhr mit seinem blauen Mercedes die Bonner Straße in Richtung Siegburg. Während der Fahrt schrieb er nach eigenen Angaben auf seinem Smartphone eine SMS und sah dabei nicht auf die Fahrbahn. Dadurch geriet er mit seinem Fahrzeug nach links ab und kollidierte mit einer Verkehrsinsel, die auf der Fahrbahnmitte als Querungshilfe für Fußgänger eingerichtet ist. Durch die Kollision wurden sein Fahrzeug und die Verkehrszeichen auf der Verkehrsinsel beschädigt. Die zur Unfallaufnahme hinzugerufenen Polizisten hatten den Verdacht, dass der Abacher zudem auch Alkohol getrunken hatte. Ein Alkotest ergab einen Wert von 0,88 Promille. Auf der Polizeiwache musste der Unfallfahrer eine Blutprobe abgeben. Seinen Führerschein hielten die Beamten ein. Den 33-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss. Die Benutzung von Mobiltelefonen und Smartphones spielt leider bei Unfällen im Straßenverkehr eine immer größere Rolle. Im Jahr 2014 starben auf den Straßen in Nordrhein-Westfalen 522 Menschen, das sind 8,6 % mehr als im Vorjahr. Mit großer Sorge stellt die Polizei fest, dass sich Verkehrsteilnehmer zunehmend durch elektronische Geräte ablenken lassen. Studien belegen, dass die Fahrleistung von Autofahrern bei der Benutzung von Mobiltelefonen deutlich beeinträchtigt wird. Das Ablenkungspotential insbesondere bei Smartphones ist dabei erheblich höher als bei normalen Mobiltelefonen. Wer z.B. bei Tempo 50 für zwei Sekunden auf das Display seines Telefons schaut, legt in der Zeit rund 30 Meter im Blindflug zurück. Im Falle eines Verkehrsunfalls kann die vorherige Benutzung eines Handys weitreichende Konsequenzen haben. Die Polizei kann das Gerät sicherstellen, um die Benutzung des Gerätes zum Unfallzeitpunkt nachzuweisen. Unter Umständen ergeben sich aus dieser Erkenntnis Probleme bei der Schadensregulierung, da die Nutzung als grobe Fahrlässigkeit gewertet werden kann. Die Nutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt ist grundsätzlich verboten und wird seit dem 01.05.2014 mit einem Bußgeld in Höhe von 60,- Euro belegt, zusätzlich wird ein Punkt in Flensburg eingetragen. Das gilt ebenso für die Nutzung von Smartphones oder Tablets. (Bi)
mehr