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Das Märchen zum Mendener Heuesel

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Das Märchen zum Mendener Heuesel

MendenPLUS e.V. sponsort die Heimatkunde

Zumindest die Mendener sollten ihn kennen, den bronzenen Esel gegenüber der Bushaltestelle Menden-Markt. Die Eselsskulptur wurde 1998 von der Bildhauerin und Medailleurin Heide Dobberkau aus Refrath geschaffen. Der Esel ist das Tier des Stadtteils und gilt als Symbolfigur. So rufen die Karnevalisten in Menden auch selbstbewusst "Mengde i-aaaah!" und die Karnevalsgesellschaft heißt "Blau Wiesse Essele". Doch welche Geschichte steckt eigentlich dahinter?

Nun, um auch den Nachwuchs im Fach Heimatkunde auf die Spuren der Mendener Vergangenheit zu führen, hat die Kinderbuchautorin Hannelore Ossendorf ein Märchen zur Entstehung der Symbolfigur Mendener Heuesel geschrieben. Und die Unternehmergemeinschaft MendenPLUS e.V. hat 120 gedruckte Exemplare des Märchens finanziert und der Max & Moritz Schule in Menden vor den Sommerferien für das neue Schuljahr übergeben. Die Idee zu diesem Märchen entstand, weil Kinder und Erwachsene eben nicht wussten, was es mit dem Esel auf dem Marktplatz von Menden auf sich hat. So viel sei verraten: Es heißt, dass im 19. Jahrhundert die Steine vom Drachenfels zur Vollendung des Kölner Doms mit Eseln transportiert wurden und diese sich auf den "Mendener Eselswiesen" erholen durften. Doch das Märchen von Hannelore Ossendorf erklärt dies natürlich viel besser und vor allem kindgerecht. (hdp)

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Veröffentlicht
13. September 2019, 19:43
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