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CDU begrüßt Beendigung des Pilotprojektes in ZUE

Sicherheitsgefühl der Anwohner war stark gesunken

Die Nachricht der Bezirksregierung Köln über die Beendigung des Pilotprojektes "Dublin III" sorgt für Erleichterung in Sankt Augustin. Die CDU begrüßt diese Entscheidung ausdrücklich. Während dieses Pilotprojektes wurden Flüchtlinge, die über Italien oder Polen in die EU eingereist sind, in der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) in Sankt Augustin und zwei weiteren Standorten in NRW zusammen untergebracht und von dort aus zurückgeführt.

Bereits vor Beginn des Projektes befürchtete die Kommunalpolitik insbesondere soziale Probleme, wenn mehrere Hundert Menschen ohne Bleibeperspektive zentral untergebracht werden, um auf ihre Rückführung zu warten.

"Leider sollten wir recht behalten", so Georg Schell, Vorsitzender der CDU-Fraktion Sankt Augustin. Die stark angestiegene Zahl von Feuerwehr- und Polizeieinsätzen, das nächtliche Verschwinden von Bewohnern der ZUE in großer Zahl waren klare Zeichen, dass das Projekt schnell gescheitert war.

"Auch die Situation rund um die ZUE hat sich seit Beginn des Projektes deutlich verschlechtert", so der stv. Fraktionsvorsitzende Sascha Lienesch, in dessen Wahlkreis die ZUE liegt. Viele Bewohner der ZUE hatten dort in den umliegenden Parks Alkohol konsumiert. Das Sicherheitsgefühl der Anwohner der Waldstraße und des Tannenwegs war trotz des Einsatzes eines Umfeldmanagers deutlich gesunken.

Die CDU steht natürlich weiterhin dazu, dass Asylbewerber, deren Antrag durch die zuständigen Behörden abgelehnt wurde, weiterhin auch unser Land verlassen und zurückgeführt werden müssen. Eine zentrale Unterbringung dieses Personenkreises wird den Menschen aber nicht gerecht und brachte in unserem Falle einige Probleme.

SCHLAGWORTE:
Ort
Veröffentlicht
03. Juni 2017, 00:00
Autor
Rautenberg Media Redaktion