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(ots) /- Ein 26-jähriger Ruppichterother wurde am Dienstagabend (16.10.2018) gegen 20.20 Uhr von seiner Tochter auf eine Frau hingewiesen, die mit ihrem Auto auf einem Feldweg zwischen den Straße "Am Dorfkreuz" und "Alte Brunnenstraße" in der Ortslage Ruppichteroth-Kämerscheid stünde und um Hilfe rufe. Der junge Mann stieg umgehend in seinen Wagen und fuhr die wenigen hundert Meter zu der ihm persönlich bekannten Frau im roten Kleinwagen, um ihr zur Hilfe zu kommen. Die 49-jährige Frau im Wagen wollte keine Hilfe annehmen und der 26-jährige Helfer stieg in seinen Wagen, um weitere Hilfe zu alarmieren. Während er in seinem weißen Kleintransporter saß, fuhr die 49-jährige Ruppichterotherin mit ihrem roten VW los und kollidierte mit der Seite des Transporters. Sie fuhr dann noch zwei- bis dreimal in die Fahrzeugseite, um dann anschließend über eine angrenzende Weide in Richtung "Am Dorfkreuz" davon zu fahren. An dem Citroen Transporter entstand erheblicher Sachschaden. Wenige Minuten nach dem Vorfall gingen über Notruf mehrere Meldungen ein, dass eine Frau in einem roten VW-Kleinwagen gegen die Fassade eines Supermarktes an der Brölstraße in Ruppichteroth gefahren sei. Als die Polizisten an der Unfallstelle ankamen war die Frau mit ihrem Auto schon wieder verschwunden. Nach Zeugenangaben war die Frau auf den Parkplatz des Supermarktes gefahren und dann mit einer auf dem Parkplatz stehenden Packstation der Post kollidiert. Mit heulendem Motor und hupend fuhr die 49-Jährige im großen Boden weiter und prallte gegen die Fassade des Marktes. Anschließend setzte sie ihre Fahrt in Richtung Much weiter fort. Die Packstation und die Gebäudefassade wurden beschädigt. Während der Unfallaufnahme meldete sich die Polizei des Oberbergischen Kreises und machte Angaben zu einer Verkehrsunfallflucht. Nach Angaben der Kollegen soll die 49-jährige Ruppichterotherin gegen 20.55 Uhr mit ihrem VW in Wiehl-Drabenderhöhe gegen einen geparkten LKW gefahren und von der Unfallstelle geflüchtet sein. Zeugen hatten den Verkehrsunfall beobachtet und die Polizei verständigt. Gegen 21.00 Uhr rief ein weiterer Unfallzeuge bei der Polizei an und gab an, dass er dem stark beschädigten roten VW folgen würde. Die letzte Meldung des Zeugen war dann, dass die 49-Jährige den Wagen auf einem Tankstellengelände an der B56 in Much abgestellt habe und nun zu Fuß unterwegs sei. Da aus dem Wagen starker Rauch drang, wurde die Feuerwehr alarmiert. Offenes Feuer war jedoch nicht entstanden. In der Zanderstraße konnte die Unfallfahrerin dann von der Polizei gestellt werden. Die augenscheinlich verwirrte und um Hilfe rufende Frau kam stationär ins Krankenhaus, da sie sich bei den Kollisionen schwer verletzt hatte. Ihr wurde eine Blutprobe wegen des Verdachts der Medikamenten- oder Drogeneinnahme entnommen. Ob sie im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, ist noch unklar. Ihr roter VW wurde von der Polizei sichergestellt. Ob der Polizei alle von der 49-Jährigen verursachten Verkehrsunfälle gemeldet worden sind, steht noch nicht fest. Mögliche Unfallgeschädigte werden gebeten, sich mit der Polizeiwache in Eitorf unter der Rufnummer 02241 541-3421 in Verbindung zu setzen. (Bi)
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(ots) /- Am Montagmorgen (07.05.2018) meldete eine Anwohnerin der Hauptstraße in Ruppichteroth-Winterscheid der Polizei eine verdächtige männliche Person. Der verwahrlost wirkende Mann sollte sich nach Zeugenangaben im Bereich des Dorfweihers aufhalten. Zwei 50 und 58 Jahre alte Beamten der Polizeiwache in Eitorf trafen den 24-jährigen Verdächtigen im Bereich der Hauptstraße an. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass der gebürtige Düsseldorfer zurzeit eine Haftstrafe in einer Justizvollzugsanstalt verbüßen sollte. Im Fahndungssystem der Polizei lag ein Festnahmeeintrag vor, da der 24-Jährige offensichtlich nach einem Freigang nicht ins Gefängnis zurückgekehrt war. Als die Polizisten den jungen Mann festnehmen und zu einer Justizvollzugsanstalt bringen wollten versuchte er zu flüchten. Nach kurzer Verfolgung konnten die Beamten ihn einholen und festhalten. Der 24-Jährige leistete heftigen Widerstand und versuchte sich mit Schlägen und Tritten der Festnahme zu entziehen. Zudem biss er die Beamten in die Hände. Nachdem der Strafgefangene überwältigt worden war, kam er in die nächste Justizvollzugsanstalt. Die beiden Polizisten, die sich durch die Bisse blutende Verletzungen zugezogenen hatten, mussten ins Krankenhaus und ihre Bisswunden versorgen lassen. Vorsorglich bekamen die Verletzten eine Impfung. Die Beamten konnten ihren Dienst nach der Behandlung nicht wieder aufnehmen und wurden vom behandelnden Arzt dienstunfähig nach Hause geschickt. Gegen den 24-Jährigen, der polizeiliche Erkenntnisse im Bereich der Eigentums- und Gewaltkriminalität hat, wird nun wegen Widerstands gegen Polizisten ermittelt. (Bi)
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