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Händewaschen schützt vor Infektionen

Rhein-Sieg-Kreis (db). Zum „Internationalen Tag der Händehygiene" am 5. Mai erinnert das Gesundheitsamt des Rhein-Sieg-Kreises an die Bedeutung des regelmäßigen Händewaschens. „Die Hände sind die häufigsten Überträger von Krankheitserregern", so Dr. Kirsten Hasper vom Kreisgesundheitsamt.

Beim Naseputzen, beim Toilettengang, beim Streicheln eines Tieres oder bei der Zubereitung von rohem Fleisch: unsere Hände kommen häufig mit verschiedensten Keimen in Kontakt. Diese können sich dann auf alles übertragen, was wir anfassen. Auch beim Händeschütteln können sich Krankheitserreger schnell übertragen. Berührt man dann das Gesicht, können die Erreger über die Schleimhäute von Mund, Nase oder Augen in den Körper eindringen und eine Infektion auslösen. Wer sich regelmäßig die Hände wäscht, kann Infektionserkrankungen vermeiden.

Um den zunehmenden Problemen mit multiresistenten Erregern wirksam entgegen treten zu können, wurde bereits 2010 das Bundesländer übergreifende Netzwerk „mre-netz regio rhein-ahr" gegründet. Auch der Rhein-Sieg-Kreis ist Teil der Kooperation. Alle sechs Akutkrankenhäuser im Kreis haben nach erfolgreicher Überprüfung hygienischer Qualitätsstandards das Qualitätssiegel für Akutkrankenhäuser bereits zum zweiten Mal verliehen bekommen. Auch 45 von 78 Alten- und Pflegeheimen des Kreises haben inzwischen ein Qualitätssiegel im Rahmen der MRE-Netzwerkarbeit erworben.

Die Einhaltung von Hygienestandards ist eines der drängendsten Probleme unseres Gesundheitswesens und gerade in Krankenhäusern bedeuten multiresistente Erreger eine besondere Gefahr. Mit diesen Erregern kann jeder beispielsweise nach einer Fernreise oder auch nach einer medizinischen Behandlung im Ausland zurückkehren - ohne erkrankt zu sein. Daher ist regelmäßiges Händewaschen im Alltag auch hier von besonderer Bedeutung.

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Veröffentlicht
12. Mai 2017, 00:00