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Grußwort von Mario Loskill zum Weihnachtsfest sowie zum Jahreswechsel

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Liebe Bürgerinnen und Bürger,

2010 war ein ereignisreiches Jahr –für mich das erste Kalenderjahr als Ihr Bürgermeister. Ich bin gut angekommen - das Einleben im Rathaus und der konstruktive Ausbau des Zusammenwirkens mit den Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertretern im Rat ist abgeschlossen. Wir sind ein gutes Team geworden. Das entspricht meiner Einschätzung und so habe ich es auch aus der letzten Ratssitzung in diesem Jahr mitgenommen.

Ich habe mir für meine Amtszeit viel vorgenommen – möchte viel für Sie und mit Ihnen in der Gemeinde erreichen. Einiges davon ist bereits geschafft – einiges werde ich gemeinsam mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie mit dem Rat im Jahr 2011 und in den folgenden Jahren umsetzen. Dabei brauchen wir aber auch SIE – denn es wird tatsächlich nur „gemeinsam“ gehen. Denn „gemeinsam“ lassen sich trotz knapper Kassen beim Land, beim Bund und bei den Kommunen noch viele Dinge verwirklichen.

Die Gründung des Bürgerbusvereins für die Gemeinde Ruppichteroth ist ein gutes Beispiel dafür – wie mit Partnerschaftlichkeit zwischen Bürgerinnen und Bürgern und Gemeinde etwas Sinnvolles umgesetzt werden kann. Dafür an dieser Stelle mein herzlicher Dank an die frisch gewählten Vorstandsmitglieder und all diejenigen, die sich aktiv in den Verein einbringen möchten.

Erfolge trotz schwieriger Rahmenbedingungen

Die öffentliche Hand und auch die Gemeinde Ruppichteroth haben schlicht „kein Geld“ – dennoch: ich sehe keinen Grund zur Resignation. Dank vieler angeworbener Förderprogramme und Zuschüsse sowie eigener Sparmaßnahmen und Mitarbeit von vielen Bürgerinnen und Bürgern konnten wir viele Maßnahmen beschließen, einleiten und bereits umsetzen – die Details dazu lesen Sie bitte unten und auf den nächsten Seiten.

Ruppichteroth braucht SIE

Mit meinem Rück- und Ausblick möchte ich bei Ihnen für Ihr Interesse werben. Neben Arbeits- und Ausbildungsangeboten und Angeboten für den täglichen Bedarf müssen wir auch das Freizeit- und Bildungsangebot in der Gemeinde aufwerten. Ich weiß, dass die genannten Vorhaben ein ehrgeiziges Programm darstellen. Dabei zähle ich auf Sie – auf Ihre Mitwirkung und Unterstützung. Lassen Sie uns gemeinsam dem vor uns liegendem Jahr mit Zuversicht, Mut, Humor und der Bereitschaft zu bürgerschaftlichen Engagement und nachbarschaftlicher Hilfe begegnen. Ich bin mir sicher, dass durch gemeinsame Anstrengungen und Ziele auch das notwendige Quäntchen Glück kommt, um hoffnungsvoll und zielgerichtet in das Jahr 2011 zu blicken.

Der Jahreswechsel ist ein kalendarisches Ereignis, deshalb heißt es auch nach dem 1. Januar: Begonnenes zu einem guten Abschluss zu bringen und Neues mit Tatkraft zu beginnen.  Gehen wir 2011 mit Mut, Elan und Optimismus an. Dies wird in Zeiten knapper Kassen sicher nicht immer einfach sein, aber wenn wir uns der Realität stellen und uns auf die wesentlichen Schwerpunkte konzentrieren, werden wir künftige Aufgaben auch lösen können. Umso wichtiger ist es für mich, dass das bürgerliche Engagement einen noch höheren Stellenwert in unserer Gesellschaft einnimmt. Denn in einer schwierigen finanziellen Lage ist es unerlässlich, durch Kreativität und Einsatzbereitschaft aller, neue Wege zu gehen, um die künftigen Aufgaben zu meistern.

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes und erholsames Weihnachtsfest im Kreise der Familie und Freunden sowie ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2011.

Ruppichteroth im Dezember 2010

Ihr BürgermeisterMario Loskill

Ruppichteroth 2010 – viel ist erreicht: auf den Weg gebracht, geplant, umgesetzt.

  • Mit der Vorstellung der endgültigen Ergebnisse der DSL-Machbarkeitsstudie am 9. Dezember konnte die Gemeinde einen wichtigen Schritt für eine schnelle und leistungsfähige Breitbandversorgung gehen. Der Gemeinderat und ich verfügen nunmehr über eine Entscheidungsgrundlage wie wir künftig für eine gute Internetversorgung in der Gemeinde Ruppichteroth sorgen können. Die Freischaltung des so genannten LTE–Netzes war der erste wichtige Schritt – er ist getan. Der Ausbau der Breitbandversorgung über Funk und auch über Glasfaser ist das Ziel für die nächsten Jahre und insbesondere für das Jahr 2011.
  • Im Rahmen der interkommunalen Kooperation mit der Nachbargemeinde Much hat der Rat mit mir gemeinsam eine wichtige Voraussetzung geschaffen, um weiterhin eine attraktive weiterführende Schule in unserer Gemeinde anbieten zu können. Wir werden bereits am 10. Januar 2011 eine gemeinsame Informationsveranstaltung zur angedachten Gemeinschaftsschule Much-Ruppichteroth durchführen. In den Räumen der Lebensgemeinschaft Eichhof werden wir Schulen und Eltern eine interessante Alternative für Ihre Kinder vorstellen. Bitte nutzen sie die Gelegenheit, sich frühzeitig über die neue Schulform zu informieren.
  • Die Unterstützung des erfolgreichen Projektes „Nein zur Gewalt“ durch den Gemeinderat und durch mich führte zu konkreten Maßnahmen wie die Neueröffnung des Multifunktionsplatzes östlich der Sportanlage „Am Wasserberg“ in Ruppichteroth. In einem Workshop äußerten die Jugendlichen konkrete Vorstellungen und Wünsche zur Gestaltung des Platzes. Erste Ideen konnten in diesem Jahr durch Installierung von den so genannten Chill-Bänken sowie einer Tisch-Tennis-Platte bereits umgesetzt werden. Die Jugendlichen wurden bereits zu einem nächsten Treffen am 15.02.2011 eingeladen, wo weitere Ideen für den Multifunktionsplatz entwickelt werden sollen.
  • Der Tourismusverein bergisch-hoch-vier konnte mit Maßnahmen wie dem Bergischen Wanderfest, der Vermarktung der Erntedankfeste und durch den Ausbau der eigenen Vereinsinternetseite sowie von Werbematerialien viele wichtige Schritte in Richtung Wirtschaftsförderung und Tourismus erzielen.
  • Mit dem abgeschlossenen Ausbau der B478 entlang der Brölstraße in Ruppichteroth konnten der Rat und die Verwaltung einen weiteren Meilenstein in der gemeindlichen Entwicklung noch rechtzeitig vor der Döörper Weihnacht und dem Weihnachtsgeschäft abschließen. Erfreuen Sie sich an den neuen Geh- und Radwegen sowie den Parkplätzen, die das Einkaufen im Ort Ruppichteroth deutlich erleichtern und attraktiver machen. Nutzen Sie das gute Angebot unserer Einzelhändlerinnen und Einzelhändler.
  • Durch die Gründung des Bürgerbusvereins für die Gemeinde Ruppichteroth am 7. Dezember ist ein weiterer wichtiger Schritt gegangen worden, um die Mobilität unserer Bürgerinnen und Bürgern insbesondere die der Seniorinnen und Senioren nachhaltig zu verbessern. Allerdings sind hier noch viele mehrmonatige Vorbereitungen notwendig, um tatsächlich in den laufenden Busbetrieb kommen zu können. Hierbei bitte ich Sie liebe Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmerinnen und Unternehmern für eine Unterstützung des Vereins. Sorgen Sie mit dafür, dass der Bürgerbus zu einem Erfolgsmodell in der Gemeinde Ruppichteroth wird. Die Nachbarkommunen Much, Neunkirchen-Seelscheid und Lohmar haben dies bereits erfolgreich praktiziert. Helfen Sie mit, dass die Bürgerinnen und Bürger der Außenorte sowie der Randgebiete der Hauptorte die drei Zentren in unserer Gemeinde gut erreichen können.
  • Und nicht zuletzt - die regelmäßige monatliche Bürgermeistersprechstunde an jedem 3. Donnerstag ist ein Erfolgsmodell. Die Sprechtage sind meistens terminlich ausgebucht. Daher werde ich auch im nächsten Jahr diese Reihe gerne fortsetzen. Darüber hinaus habe ich einige Informationsveranstaltungen vor Ort u. a. in Verkehrssicherungsfragen durchgeführt. Weitere Veranstaltungen für dringende Fragen zur Verkehrsberuhigung sind für den Anfang des nächsten Jahres vorgesehen.

Ruppichteroth 2011 - ein Vorgeschmack.

  • ...das, was begonnen wurde wird fortgeführt und ausgebaut.
  • Die Seniorenarbeit wird im Frühjahr des nächsten Jahres neben dem Ausschuss für Jugend, Familie und Senioren eine weitere besondere Bedeutung und Wertstellung erhalten. Es ist vorgesehen, einen Arbeitskreis „Senioren/Behinderte Menschen“ in unserer Gemeinde zu gründen. Dieser Arbeitskreis soll wichtige Aktionen und Maßnahmen für die Seniorinnen und Senioren einleiten.
  • Mit der Sanierung des Hallenbades, die am 01.02.2011 beginnen soll, steht ein weiteres großes Projekt für die gemeindliche Entwicklung an. Mit Spannung können wir das neue Bad hoffentlich im Spätsommer des nächsten Jahres mit neuen attraktiven Angeboten nutzen.
  • Im Rahmen interkommunaler Kooperationen arbeiten wir bereits mit der Gemeinde Much, Neunkirchen-Seelscheid und Lohmar im Bereich des      Tourismusvereins zusammen. Mit der Aufstellung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes in den vier Kommunen wollen wir im Jahr 2011 auch in diesem wichtigen Zukunftsbereich gemeinsam tätig werden.

Ruppichteroth 2020 – die Grundlagen legen wir jetzt.

Ich habe dem Rat der Gemeinde in seiner letzten Sitzung bereits gebeten, sich Gedanken zu machen, wie wir die Gemeinde in Zukunft weiter entwickeln. Hier insbesondere denke ich an die Weiterentwicklung von Wohn- und Gewerbegebieten. Die Gemeindeentwicklung hängt sehr stark ab von der Wirtschaftsförderung. Mit der Winterscheider Mühle und dem ehemaligen Huwil Werk I stehen wichtige Projekte an, die eine gewerbliche Weiterentwicklung der Gemeinde ermöglichen. Mir ist es im Rahmen meiner aktiven Wirtschaftsförderung glücklicherweise gelungen, dass sich das ein oder andere Unternehmen hier neu angesiedelt hat bzw. wichtige Ruppichterother Unternehmen vor Ort in unserer Gemeinde expandieren und damit zur Standortsicherung beitragen. Dafür meinen herzlichen Dank.

Im Rahmen der gemeindlichen Entwicklung werde ich Ihnen– liebe Bürgerinnen und Bürgern – und dem Rat, im Frühjahr 2011 das neue Logo und Erscheinungsbild der Gemeinde Ruppichteroth präsentieren. Seien Sie gespannt mit welchen Schönheiten und Reizen die Gemeinde in Zukunft werben wird. Auch das – wichtig für die Wirtschaftsförderung.

Ort
Veröffentlicht
21. Dezember 2010, 09:56
Autor
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