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(ots) /- Prävention vor Ort: Fachtag beschäftigt sich mit Cybermobbing ## Fotos in der digitalen Pressemappe ## Rotenburg. Mit der kurzen Formel: THINK hat das Präventionsteam der Rotenburger Polizei am Dienstagvormittag rund die 150 Teilnehmer des Rotenburger Fachtags im Buhrfeindsaal der Rotenburger Werke begrüßt. Zum 15. Mal lud die Polizei gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern, dem Präventionsrat der Stadt Rotenburg (Wümme) und der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, ein. Unter der Überschrift "Cybermobbing 2.0 - Digitale Gewalt im Kinderzimmer" beschäftigte sich die Fachtagung vor allem mit jungen Menschen, die in sozialen Netzwerken Opfer dieses aktuellen Phänomens geworden oder dadurch gefährdet sind. THINK soll Menschen zum Nachdenken anregen und daran erinnern, wie der Umgang in den sozialen Netzwerken sein sollte. Mit den Fragen T (Ist es wahr/true?), H (Ist es hilfreich/helpful?), I (Ist es inspirierend/inspiring?), N (Ist es nützlich/needful?) und K (Ist es freundlich/kind) kann jeder, der Nachrichten in der digitalen Welt postet, überprüfen, ob er wichtige moralische Spielregeln einhält. Am Vormittag spricht der Diplom Psychologe Sebastian Pakheiser von der Kinder- und Jugendpsychiatrie in seinem Vortrag "Wenn der Täter dir bis ins eigene Zimmer folgt!" über psychische Auswirkungen bei Kindern und Jugendlichen im Fall von Mobbing. "Spuren im Netz" sind das Thema von Nils Harders vom Landeskriminalamt Niedersachsen. Er zeigt auf, wie wichtig der richtige Umgang mit sensiblen Daten im Internet ist. Am Nachmittag folgen sechs Foren, in denen sich die Teilnehmer, hauptsächlich Lehrer und Erzieher, zu aktuellen Themen austauschen können. "Mobben stoppen", "Schau nicht weg bei Cybermobbing", "Mobbing-Interventions-Team - MIT", "Wir helfen dir bei Cybermobbing", "Ist Mobbing strafbar?" und "Cybermobbing - Die Folgen für die Opfer" heißen die Bausteine. Bei aller Fachlichkeit kommt Kultur bei dem Fachtag nicht zu kurz. Die Theaterwerkstatt Bremen sorgt für die eine oder andere Überraschung.
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(ots) /- Rotenburger Fachtag - Prävention vor Ort: "Cybermobbing 2.0" - Digitale Gewalt im Kinderzimmer ## Dienstag, 28. Mai im Buhrfeindsaal des Agaplesion Diakonieklinikums ## Landkreis Rotenburg. Der "Rotenburger Fachtag - Prävention vor Ort" ist für viele, die beruflich oder ehrenamtlich mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, schon seit Jahren ein wichtiger Termin. Die Polizeiinspektion Rotenburg veranstaltet in Kooperation mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Agaplesion Diakoniekrankenhauses und dem Präventionsrat der Stadt Rotenburg immer wiederkehrend im Frühjahr diese Tagung. Mit dem Thema Cybermobbing beschäftigt sich der diesjährige Fachtag. Sowohl das Phänomen Cybermobbing aus Opfersicht, als auch sicherheitsrelevante Fakten, werden aufgegriffen. Am Vormittag wird Dipl.-Psych. Sebastian Packheiser zunächst erläutern, welche Auswirkungen Cybermobbing auf betroffene Kinder und Jugendliche hat. Anschließend zeigt Polizeikommissar Nils Harders vom Landeskriminalamt Niedersachsen auf, welche Spuren der eigenen Identität die Nutzer in der digitalen Welt ahnungslos hinterlassen. Am Nachmittag gibt es dann in verschiedenen Praxisforen die Möglichkeit, Präventions- und Interventionsangebote kennenzulernen. Interessierten stehen noch einige Plätze für die Veranstaltung zur Verfügung. Anmeldung erfolgen entweder per Mail, praevention@pi-row.polizei.niedersachsen.de, über Telefon 04261/947-107 oder mit der Anmeldekarte am Flyer. Nähere Auskünfte zum Fachtag gibt das beim Präventionsteam der Polizeiinspektion Rotenburg unter der Rufnummer 04261/947-108. Informationen sind auch im Internet auf der Seite der Polizeiinspektion Rotenburg zu finden.
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