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(ots) - Zu viele Wildunfälle - Unfallkommission tagt bei der Polizei ## Fotos in der digitalen Pressemappe ## Rotenburg. Mit dem Wildunfallgeschehen der vergangenen beiden Jahre beschäftigte sich am Mittwochvormittag die Unfallkommission für Wildunfälle. Im Sitzungssaal der Polizeiinspektion Rotenburg stellte Unfallexperte, Polizeihauptkommissar Rüdiger Radtke, der 20-köpfigen Kommission die Unfallzahlen aus 2013 und 2014 vor. Von den rund fünfeinhalbtausend Unfällen pro Jahr im Landkreis war mehr als jeder Dritte auf eine Berührung mit einem Wildtier zurückzuführen. Das ist ein Wert, der sich seit Jahren wie ein roter Faden durch die Unfallstatistik zieht. Positiv sei jedoch zu bewerten, dass es nur in Ausnahmefällen zu Personenschäden gekommen ist. Mit ganz unterschiedlichen Präventionsaktionen haben Polizei, Landkreis, Jägerschaft und Verkehrswacht in den vergangenen Jahren versucht die hohen Zahlen einzudämmen. Bislang blieb der Erfolg der Verkehrssicherheitsprojekte jedoch aus. Ob Verkehrszeichen, farbige Reflektoren, Duftzäune, leuchtende Drei-Beine aus Holz am Straßenrand - all diese Maßnahmen zeigten nicht die erhoffte Wirkung. Trotzdem analysierte die Runde der Fachleute das aktuelle Unfallgeschehen, aus der sich sieben neue Streckenabschnitte als Unfallhäufungsstellen herauskristallisierten. Auch dort werden die Verkehrsteilnehmer zukünftig durch das Verkehrszeichen Nr. 142 auf die besondere Gefahr durch Wildwechsel hingewiesen. Im Ergebnis wendet sich die Runde vor allem an Autofahrerinnen und Autofahrer, die durch den waldreichen Landkreis Rotenburg fahren. "Rechnen Sie in den frühen Morgenstunden und gegen Abend mit möglichem Wildwechsel! Fahren Sie langsamer, wenn vor Wildwechsel gewarnt wird", empfiehlt Radtke. So seien auch die Monate Mai, Oktober und November die Zeiten, zu denen auf den Landstraßen am häufigsten kracht. Um diese spezielle Unfallproblematik im Landkreis Rotenburg einem breiteren Publikum vorzustellen, hatte sich am Mittwoch ein Fernseh-Team vom NDR angekündigt, das sich seit zwei Monaten mit dem Thema Wildwechsel im Landkreis Rotenburg beschäftigt. In einer 30-minütigen Reportage, die am 18. Januar im nächsten Jahr auf N3 ausgestrahlt wird, reflektiert das Team Ursachen, Maßnahmen und Besonderheiten rund um das Wildunfallgeschehen.
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(ots) - Ladendieb rennt davon Rotenburg. Ein unbekannter Ladendieb ist am Mittwochvormittag mit einem gestohlenen Hornhauthobel aus einem Drogeriemarkt in der Großen Straße geflüchtet. Der Mann war gegen 9.30 Uhr dabei beobachtet worden, wie er das elektrische Pediküregeräte aus der Verpackung nahm und in seinen Rucksack steckte. Beim Verlassen des Geschäfts wurde er auf den Diebstahl angesprochen. Der Fremde reagierte aggressiv, gestikulierte wild und nahm dann die Beine in die Hand und rannte davon. Kupferdiebe schneiden Kabel ab Zeven. Erneut haben unbekannte Kupferdiebe auf einem Rohbau im Baugebiet Mühlenpark zugeschlagen. Nachdem sie bereits in den vergangenen Wochen im Boden verlegte Kupferkabel herausgezogen hatten, suchten sie sich am vergangenen Wochenende die Baustelle einer Seniorenresidenz an der Bahnhofstraße als Tatobjekt aus. Sie schnitten sämtliche vorinstallierte Kabel auf einer Länge von zweieinhalb Metern ab und nahmen die Enden mit. Der angerichtete Schaden dürfte jedoch wesentlich höher als der Materialwert der Beute sein. Einbrecher kamen über das Dach Rotenburg. Über das Dach eines Unterstandes sind unbekannte Täter in der Nacht zum Mittwoch in eine Lagerhalle des Gärtnereibetriebs der Rotenburger Werke im Glummweg eingedrungen. Auf dem Dach hatten sie ein auf Kipp stehendes Oberlicht öffnen können. In der Halle brachen die Unbekannten einen Stahlcontainer und einen Holzschrank auf. Daraus nahmen sie Motorsägen, Heckenscheren und anderes Werkzeug mit. Alarm vertreibt Einbrecher Zeven. Weil im Wohnzimmer eines Einfamilienhauses im Fichtenweg ein Alarm ausgelöst wurde, haben unbekannte Täter am Mittwochabend offensichtlich von einem geplanten Einbruch abgelassen. Die Unbekannten hatten zuvor einen Blumenkübel in die Terrassentür geworfen. Als das Licht anging, nahmen sie reißaus. Im Nachbarhaus waren die Einbrecher ebenso erfolglos. Dort warfen sie einen Feldstein gegen die Scheibe der Terrassentür. Warum sie auch hier nicht in die Wohnung eindrangen, ist nicht bekannt. In der Straße Lühnenfeld dürften vermutlich die gleichen Täter für einen Einbruch in ein Wohnhaus in Frage kommen. Auch hier wurde mit einem Feldstein ein Fenster, diesmal zur Kellertür, eingeworfen. Die Täter betraten das Haus und nahmen einen Tresor mit Dokumenten und Lederstiefel in der Größe 43/44 mit. Vor dem Kreisel aufgefahren Bremervörde. Bei einem Verkehrsunfall vor dem Kreisverkehr in der Gnarrenburger Straße sind am Mittwochabend zwei 24 und 25 Jahre alte Autofahrerinnen aus Fahrendorf und Bremervörde verletzt worden. Die 25-Jährige hatte offensichtlich auf der Zufahrt zum Kreisel übersehen, dass der Verkehr vor ihr verkehrsbedingt halten musste. Sie fuhr auf den Golf der Fahrendorferin auf und schob ihn auf den Golf eines 31-jährigen Mannes aus Gnarrenburg. Mit leichten Verletzungen wurde die Unfallverursacherin in das OsteMed Klinikum gebracht.
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