Sag uns, was los ist:

Polizei Rotenburg legt Unfallstatistik 2012 vor: Schwere Unfälle gingen deutlich zurück

whatsapp shareWhatsApp

(ots) - Polizei Rotenburg legt Unfallstatistik 2012 vor:

Schwere Unfälle gingen deutlich zurück

Diagramm und Fotos in der digitalen Pressemappe!

LK Rotenburg. Von einer positiven Entwicklung beim Verkehrsunfallgeschehen spricht die Rotenburger Polizei beim Blick auf die nun veröffentlichten Zahlen des vergangenen Jahres. Zwar habe man im Landkreis Rotenburg einen Anstieg der Gesamtunfälle um 8,4% zu verzeichnen, doch seien die schweren Unfälle mit Getöteten und Schwerverletzten deutlich zurückgegangen, beschreibt Polizeihauptkommissar Rüdiger Radtke als Sachbearbeiter für den Verkehrsbereich die Situation. Eine ähnliche Entwicklung zeichnete sich innerhalb der Polizeidirektion Lüneburg als übergeordnete Dienstselle ab. In den Landkreisen Stade, Harburg, Lüneburg, Lüchow, Uelzen, Celle, Rotenburg und im Heidekreis stieg die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle um 3,6 %. Der Chef der Polizeidirektion, Polizeipräsident Friedrich Niehörster, dazu:" Die Senkung der Zahl der Verkehrsunfälle mit schwerem Personenschaden um 3,2 % ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Wir haben gezielt Verkehrsüberwachung betrieben, um dem Ziel "mehr Verkehrssicherheit" ein Stück näher zu kommen."

  • mehr Blechschäden -

Auf den Straßen des Landkreises Rotenburg nahmen die Beamten insgesamt 5169 Verkehrsunfälle auf. Das waren 399 Unfälle mehr als im Vorjahr. Eine Erklärung bietet der erneute Anstieg bei den Wildunfällen. "Wir haben in den vergangen Jahren bei der Bekämpfung dieser Unfälle einiges versucht. Eine Lösung haben Polizei, Verkehrsbehörde und Jägerschaft leider noch nicht gefunden", kommentiert Rüdiger Radtke den Anstieg. Hauptunfallursache sei nach wie vor die nicht angepasste Geschwindigkeit. Dann erst folgen Vorfahrts- und Abbiegeunfälle. Polizei und Landkreis werden auch weiterhin Geschwindigkeitskontrollen durchführen, um zu schnelles Fahren als Unfallursache einzudämmen.

  • weniger Verletzte -

Wenn bei Personenschäden überhaupt von erfreulich gesprochen werden kann, ist es die Tatsache, dass 2012 im Landkreis Rotenburg weniger Menschen bei Unfällen schwer verletzt oder gar getötet wurden. Mit sieben Unfalltoten und 169 Schwerverletzten zeigt die Kurve der Unfallstatistik den niedrigsten Stand der letzten 10 Jahre an. Auch bei der Beteiligung junger Fahranfänger an schweren Unfälle konnte die Polizei einen Rückgang um 39% verzeichnen. Hier zeigen sich unter Umständen schon erste Erfolge der Projektgruppe "Sicher ankommen", die im letzten Jahr bei der Rotenburger Polizei im Rahmen der europaweiten Verkehrssicherheitsinitiative 2020 eingerichtet wurde.

  • Bauarbeiten auf der A1 beendet - weniger Unfälle -

Ende letzten Jahres konnten alle Fahrbahnen der nun 6-spurigen A1 freigegeben werden. Das drückt sich auch in den Unfallzahlen aus. Mit 683 Unfällen wurde hier ein ähnliches Niveau wie vor Baubeginn erreicht. Befürchtete Verkehrsunfälle durch zu hohe Geschwindigkeiten auf der unbeschränkten A1 blieben bislang aus.

" An der eigentlichen Unfallproblematik im Landkreis Rotenburg hat sich im vergangenen Jahr nichts geändert. Die meisten schweren Unfälle ereignen sich auf Landstraßen durch überhöhte Geschwindigkeit. Oft stand dann ein Straßenbaum im Weg", verdeutlicht Hauptkommissar Radtke die größte Unfallgefahr.

Ort
Veröffentlicht
13. März 2013, 08:55
Autor
whatsapp shareWhatsApp