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(ots) Dass es offensichtlich doch Schutzengel gibt, dürfte für einen 11-jährigen Jungen nun wohl feststehen. Zu verdanken, dass es nicht zu einem schrecklichen Unglück gekommen ist, ist dies wohl dem Triebfahrzeugführer der S-Bahn 33943 von Rostock nach - Warnemünde). Als dieser am gestrigen Nachmittag um 17:25 Uhr in den S-Bahn Haltepunkt Lütten Klein einfuhr, bemerkte er eine Person im Gleis. Obwohl die S-Bahn sich schon im Bremsvorgang befand, musste er eine Schnellbremsung einlegen und konnte so einen möglichen Zusammenprall mit dem Kind verhindern. Das Kind kletterte, nachdem es den Zug bemerkte, selbstständig aus dem Gleisbereich und wurde durch einen Mitarbeiter der Deutschen Bahn festgehalten werden. Dieser übergab das Kind den zwischenzeitlich alarmierten Bundespolizisten, die mit mehreren Streifen unter Verwendung von Sonder- und Wegerechten den Haltepunkt erreichten. Hier konnte festgestellt werden, dass weder der Junge noch andere Fahrgäste durch die Schnellbremsung verletzt wurden. Vor Ort befindliche Zeugen gaben an, dass sich auf dem gegenüberliegenden Gleis mehrere zum Teil gleichaltrige Kinder befanden und den Junge zuriefen, dass er zu ihnen rüberkommen solle. Diesen Rufen soll er nachgekommen und in den Gleisbereich gesprungen sein. Durch die Bundespolizisten wurden die Eltern ermittelt und der Junge an diese übergeben. Dies aber nicht ohne vorher von den Bundespolizisten eindringlich belehrt worden zu sein. Auch die anderen Kinder dürften demnächst mit einem Besuch der Bundespolizei rechnen, um mit ihnen in einem intensiven Gespräch ihr Verhalten auszuwerten und auf die Gefahren im Bahnverkehr hinzuweisen. Der Triebfahrzeugführer erlitt einen Schock und konnte seinen Dienst nicht weiter fortsetzen. Durch das Notfallmanagement der Deutschen Bahn musste ein Austausch des Triebfahrzeugführers veranlasst werden. Durch den Sachverhalt kam es zu erheblichen Beeinträchtigungen im S-Bahn Verkehr. Insgesamt kam es zu 150 Minuten Verspätungen bei neun Zügen und bei zwei Zügen zu einem Totalausfall. In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei: Bahnanlagen sind keine Spielplätze! So warnt die Behörde eindringlich vor dem Betreten von Gleisanlagen sowie den sich daraus ergebenden erheblichen Gefahren. Immer wieder kommt es im Bereich der Gleisanlagen zu tragischen Unfällen, die vermeidbar sind. Die Gefahren, die beim Betreten von Gleisanlagen bestehen, werden zumeist unterschätzt. Züge nähern sich nahezu geräuschlos und werden oft sehr spät wahrgenommen. Unfallursachen sind immer wieder unachtsames oder unsachgemäßes Verhalten auf Eisenbahnanlagen. Insbesondere sind hier auch Eltern gefordert ihre Kinder auf diese Gefahren hinzuweisen. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Rostock Kopernikusstr. 1b 18057 Rostock Pressesprecher Frank Schmoll Telefon: 0381 / 2083 103 E-Mail: bpoli.rostock.contr-presse@polizei.bund.de Twitter: @bpol_kueste Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord- und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.
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(ots) Ein in der vergangenen Woche bereits mehrfach auffälliger 53-Jähriger beschäftigte auch an diesem Wochenende die Polizisten der Bundes- und Landespolizei. Wie die Bundespolizeiinspektion Rostock in ihrer Pressemitteleitung vom 25.11.2019 berichtete, belästigte ein 53-Jährigen auf der Bahnstrecke von Hamburg nach Rostock mehrfach Reisende, die ihr Handy nutzten und warf in einem Fall sogar das Handy eines Bahnreisenden aus dem Zugfenster. Nun trat der Mann am 29.11.2019 gegen 23:30 Uhr in einer S-Bahn in Rostock erneut in Erscheinung. Zwischen dem Hauptbahnhof Rostock und dem S-Bahn Haltepunkt erregte sich der 53-Jährige gegenüber einem Reisenden wegen dessen Handynutzung und der sich daraus ergebenen Gefahr durch die Handystrahlungen. Eine weitere männliche Person kam auf den Sachverhalt zu und wollte schlichtend eingreifen, woraufhin sich der Handyhasser noch weiter aufregte und einen Kaffeebecher in Richtung des Schlichters warf. Nachdem der Mann aufgefordert wurde den Kaffeebecher aufzuheben und er dieser Aufforderung nicht nachkam, schlug der mutmaßliche Schlichter dem 53-Jährigen ins Gesicht. Zusammen stiegen dann alle drei Personen am Haltepunkt Lichtenhagen aus, wo sie von den zwischenzeitlich alarmierten Streifen der Bundes- und Landespolizei empfangen wurden. Ein angeforderter Rettungswagen versorgte den Geschädigten vor Ort. Dieser bestand auf eine Aufnahme der kaum wahrnehmbaren Verletzungen und wurde in ein Klinikum verbracht. Es wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet. Von diesem Sachverhalt offensichtlich unbeeindruckt, schlug der 53-Jährige am Nachmittag des 30.11.2109 gegen 17:00 Uhr erneut zu. Am Bahnhof, anlässlich des Fußballspiels des F.C Hansa Rostock gegen die Würzburger Kickers, eingesetzte Kräfte der Bundespolizei wurden von einer 17-Jährigen darüber informiert, dass eine männliche Person vor Abfahrt der Regionalbahn nach Wismar versuchte ihr das Handy wegzunehmen. Der Mann soll sich noch in der Regionalbahn befinden und konnte dort von den Polizeikräften festgestellt werden. Hier stellte sich schnell heraus, dass es sich erneut um den in den letzten Tagen auffällig gewordenen 53-Jährigen handelte. Zu seiner bereits langen Liste kommt nunmehr noch ein weiteres Ermittlungsverfahren hinzu. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Rostock Kopernikusstr. 1b 18057 Rostock Pressesprecher Frank Schmoll Telefon: 0381 / 2083 103 E-Mail: bpoli.rostock.contr-presse@polizei.bund.de Twitter: @bpol_kueste Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord- und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.
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