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(ots) /- Ein rumänischer Fahrer eines Lastkraftwagens wurde am Vormittag des 17.03.2019 durch zwei Männer, tadschikischer Nationalität, am Rostocker Überseehafen angesprochen und gefragt, ob dieser die Beiden mit nach Schweden nehmen könne. Nachdem der Fahrer des Lastkraftwagens trotz Drängens der Personen das Ansinnen verneinte, informierte er eine Streife des Bundespolizeireviers Rostock. Bei der anschließenden Kontrolle der beiden Männer durch die Beamten wiesen sie sich jeweils mit einer Aufenthaltsgestattung für Asylbewerber, die räumlich beschränkt auf den Landkreis Ludwigslust-Parchim und die Stadt Schwerin ausgestellt waren, aus. Bei einer Durchsuchung der Personen auf der Dienststelle wurde dann weiterhin festgestellt, dass gegen die beiden Männer bereits ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen die räumliche Aufenthaltsbeschränkung vorlag. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen konnten die Männer ihre Reise Richtung Erstaufnahmeeinrichtung Nostorf-Horst antreten. Nunmehr erwartet sie ein Strafverfahren wegen des wiederholten Verstoßes gegen die Aufenthaltsbeschränkung Zusätzlich konnten am vergangenen Wochenende drei weitere Personen, mazedonischer, eritreischer und syrischer Nationalität, festgestellt werden, die ohne einen gültigen Reisepass reisten bzw. ihren Aufenthaltszeitraum im Schengen Gebiet überschritten hatten. Diese Personen wurden wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz beanzeigt und bei einer Person eine Sicherheitsleistung in Höhe von 150,00 EUR verhängt.
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(ots) /- Einer Überwachungsstreife der Bundespolizei im Seehafen Rostock gingen am gestrigen Mittwoch, den 13. März 2019 gegen 06:45 Uhr zwei serbische Staatsangehörige ins "Netz". Beide Personen waren mit einem in Dänemark zugelassenen Audi A6 unterwegs. Weitere Fahrzeuginsassen waren die Ehefrau des Beifahrers mit ihren beiden Kindern. Durch die Beamten wurden die Fahrzeuginsassen aufgefordert sich auszuweisen. Hierbei wurde festgestellt, dass einer der Männer mit einem abgelaufenen dänischen Fremdenpass unterwegs war, der nicht mehr zum Grenzübertritt berechtigte. Auf die Frage nach seinem Führerschein gab er an, diesen verloren zu haben. Eine Überprüfung ergab jedoch, dass gegen den Mann für Deutschland eine Fahrerlaubnissperre vorlag. Zudem konnte über die dänischen Behörden in Erfahrung gebracht werden, dass er auch für Dänemark keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Gegen ihn wurden Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Seinem Beifahrer erging es nicht besser. Hier stellten die Beamten fest, dass gegen ihn ein Strafvollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Münster vorlag. Er wurde im Jahr 2015 wegen des vorsätzlichen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zur Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von 1.500,- Euro rechtskräftig verurteilt. Die Vollstreckungsverjährung wäre im August 2020 eingetreten. Um einer Ersatzfreiheitsstrafe von 50 Tagen zu entgehen, war die Zahlung der geforderten Geldstrafe erforderlich. Da er nur einen Teil (600,- Euro) der geforderten Summe aufbringen konnte, bat er seine in Dänemark lebende Verwandtschaft um Unterstützung. Seine Cousine erklärte sich bereit, ihm zu helfen und erreichte mit der nächsten Fähre den Seehafen. Hier überreichte sie das restliche Geld und konnte somit die Einweisung in die Justizvollzugsanstalt abwenden. Nach Beendigung der Ermittlungen kehrten alle Familienangehörigen nach Dänemark zurück.
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