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Unerlaubte Einreisen und Festnahme durch Bundespolizei

(ots) /- Bei Fahndungsmaßnahmen am Wochenende vom 11.08. bis 13.08.2018 konnten die Beamten der Bundespolizei in Rostock eine Person, die zur Festnahme ausgeschrieben war und insgesamt fünf Personen ermitteln, die unerlaubt eingereist sind bzw. der Verdacht des unerlaubten Aufenthalts bestand.

Im Seehafen Rostock konnte am Sonntagmorgen ein 22-Jähriger, der mit Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Hannover vom Mai 2017 zur Verbüßung einer zweimonatigen Haftstrafe wegen Diebstahl gesucht wurde, festgenommen werden. Da dieser aber zwischenzeitlich bereits zwei Drittel der Haftstrafe verbüßt hatte, wurde ihm von der zuständigen Oberstaatsanwaltschaft eine Restfreiheitsstrafe von neun Tagen erlassen und er konnte auf freien Fuß bleiben. Darüber hinaus konnten durch die Bundespolizisten im Seehafen Rostock sowie am Hauptbahnhof Rostock am vergangenen Wochenende fünf Personen ermittelt werden, die entweder unerlaubt eingereist waren bzw. der Verdacht bestand, dass diese sich unerlaubt in der Bundesrepublik aufgehalten haben. Bei den Personen handelte es sich um algerische, libysche, afghanische und makedonische Staatsangehörige, die nicht im Besitz erforderlicher Reisedokumente waren bzw. ihre maximale Aufenthaltsdauer für das Schengen Gebiet überschritten hatten. Gegen die Personen wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz eingeleitet und zur Sicherung des Strafverfahrens in zwei Fällen eine Sicherheitsleistung in Höhe von 15o,- Euro erhoben. Nach Abschluss der Ermittlungen kehrten alle in ihr Herkunfts-/Heimatland zurück.

Ort
Veröffentlicht
13. August 2018, 09:51