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Grober Unfug mit Folgen - Spielende Kinder / Jugendliche im Gleisbereich

(ots) - Rostock:

Bereits zum wiederholten Mal mussten Bundespolizeibeamte am heutigen Tag zur Geinitzbrücke (Eisenbahnbrücke über die Warnow Bereich Neubrandenburger Str. / Talstr.) fahren. Spielende Kinder / Jugendliche haben sich in den Gleisanlagen aufgehalten, so dass mehrere Züge Achtungssignale gaben und die Fahrt abbremsen mussten. Der Bereich ist ein beliebter (nicht offizieller) Badebereich. Die Kinder und Jugendlichen springen oft von der Eisenbahnbrücke in die Warnow und unterschätzen hierbei die Gefährlichkeit ihres Handelns. Das unbefugte Betreten der Bahnanlage stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einem Verwarngeld bis hin zu einem Bußgeldverfahren geahndet werden kann. Aber auch Straftatbestände könnten durch diesen Unfug folgen. Wenn ein Zug eine Gefahrenbremsung (Schnellbremsung) dadurch durchführen muss, könnte dies ein gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr sein und auch Reisende könnten sich im Zug durch diese unerwartete Bremsung verletzen. Die Gefahren, die von herannahenden Zügen und auch Oberleitungen ausgehen, werden regelmäßig unterschätzt! Die Bundespolizeiinspektion Rostock weist ausdrücklich darauf hin, dass das Betreten von Gleisanlagen lebensgefährlich und für unberechtigte Personen verboten ist. Züge nähern sich lautlos und können je nach Windrichtung erst sehr spät wahrgenommen werden. Der durchschnittliche Bremsweg eines Zuges bei 100 km/h beträgt 1.000 m. Die Oberleitungen führen eine Spannung von 15.000 Volt. Der Kontakt mit diesen, unabhängig in welcher Form, ist für den Menschen tödlich. Bahnanlagen sind keine Spielplätze!

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Veröffentlicht
29. Juni 2011, 13:03
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