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Klüngel: Profitgier gegen Bürgerinteressen?

"Das Sülztal zwischen Overath und Hoffnungsthal - von der Aue zur Industriebrache ?

Da steht nun also eine eine detaillierte Erfassung des Hochwasserrisikos an der Sülz durch die Bezirksregierung Köln ins Haus. Und was macht der clevere Makler ? Er flüstert den Städchen Overath und Rösrath das drohende Ungemach und gemeinsam werden Fakten geschafft. Jetzt aber schnell ans Flächenversiegeln, bevor wir es später nicht mehr dürfen ! Qualmende Schornsteine könnten ja vielleicht eines fernen Tages mal zu Einnahmen führen; die Frösche in den Auenflächen liegen einem aber in jedem Fall nur auf der Tasche und bringen den Städtchen keine Kröten.

Eine neue BezReg.-Grundlage, die sich in die Flächenhoheit der Gemeinden einzumischen droht, ist ja auch in keinster Weise tolerierbar - vor allem bei DER Haushaltslage. Kritik wird unter den Teppich gekehrt, Bedenken weggewischt, bei Gutachten wird der Bock zum Gärtner gemacht.

In den 70er Jahren hat man in ähnlicher Vorgehensweise Flüsse und Bäche begradigt - mit den bekannten Folgen.

Verwaltung und Politik zeigen eine dauerhafte und massive Faktenresistenz, die in höchstem Maße verantwortungslos ist.

Immerhin gibt es Juristen für Verwaltungsrecht, die sich im Bereich der kommunalen Haftung zur Hochwasserthemaktik einen Namen gemacht haben.

Schade, dass man nun schnellstmöglich über die entsprechende Schritte nachdenken muss."*

Am 24.1. können Sie dagegen protestieren: ab 17 Uhr vor dem Rathaus in Hoffnungsthal. Machen Sie mit! Es eilt und geht uns alle an. Mehr Infos finden Sie hier:http://hoffnungstal.de/blog/

*Beitrag aus dem Hoffnungsthaler Blog

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Veröffentlicht
23. Januar 2011, 12:48
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