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Jäger-Waldbaden mit Diplom

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Jäger-Waldbaden mit Diplom

Hohe Ansprüche für den Jagdschein, das "Grüne Abitur"

"Man muss schon sehr viel Energie und Willenskraft mitbringen, um am Ende in der Prüfung Erfolg zu haben" resümiert Jutta van Dyck über ihre Zeit im Vorbereitungslehrgang auf die Jägerprüfung. "10 Monate lernen, Theorie und Praxis - das ist schon hart." Aber es hat sich gelohnt. Denn Jutta van Dyck ist heute stolze Inhaberin eines Jagdscheines. Ein lang gehegter Traum ist für die zierliche Frau wahr geworden: endlich eigenverantwortlich jagen dürfen. Allerdings bedeutet das Jagen dürfen noch lange nicht, ständig dem Wild nachzustellen. "Die wenigste Zeit verbringt man auf dem Hochsitz oder der Pirsch. Jagen heißt vor allem Biotope anlegen und pflegen, heißt Wildäsungsflächen bearbeiten, Hochsitze und andere Reviereinrichtungen bauen und in Stand halten und natürlich mit offenen Augen und Ohren Wild und Natur zu erleben - das ist Waldbaden pur, nur halt mit Diplom."

"Ich finde es auch toll, dass so viele junge Leute den Jagdschein, das Jägerdiplom, machen wollen" schwärmt Jutta van Dyck. Und der Frauenanteil liegt in den Vorbereitungskursen zur Prüfung im Bergischen seit Jahren bei über 25%. "Da habe ich mich direkt wohl gefühlt."

Gerade der jüngeren Jägergeneration ist zunehmend wichtig, durch die Jagd hochwertiges Wildfleisch zu gewinnen. "Ich weiss genau, woher mein Sonntagsbraten kommt" lacht Jutta van Dyck. "Alles ohne Medikamente und Chemie - mehr Bio geht nicht!"

Übrigens: der aktuelle Vorbereitungslehrgang auf die Jägerprüfung beginnt am 28. August, ein späteres Einsteigen ist noch möglich. Alle Infos hierzu gibt es im Internet unter http://www.kjs-rbk.de

oder direkt beim Lehrgangsleiter Frank Schödder, Mail: frankschoedder@t-online.de

Ort
Veröffentlicht
30. August 2019, 04:11
Autor
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